Frauen-Insel hinter den Schleiern – Atlantis- Avalon – Themiskyra – Lesbos

Gibt es immer noch die sagenumwobene Insel der Priesterinnen der Göttin hinter den Schleiern? 

Die geheimnisvolle Insel Lesbos war nur von Frauen bewohnt. Es war ein Matriarchat. Man glaubt heute, sie seien homosexuell gewesen. Dahinter steckt die Legende der Amazonen, die alle ihre Söhne nicht bekommen haben und ohne die Männer lebten. Diese Geschichten gehören zum Kult der Göttinnen. Weder die Anhängerinnen der Artemis, noch die der Athene lebten mit den Männern zusammen. Das lag auch daran, dass sie die Männer in den Krieg schickten, wovon sie nicht mehr zurück fanden (Odysseus) 

Anscheinend kam es in der Antike oft vor, dass Priesterinnen eine Insel zu ihrem Heiligtum machten und dort einen Tempel einer Göttin hatten und ein Matriarchat aufbauten. 

Poseidon stellte einer heiligen Priesterin Athenas nach und hatte Sex mit ihr. Athena verwandelte ihr Haar in tausend Schlangen, von deren Anblick jeder Mann zu Stein erstarrte. Sie wird als Abwehrwaffe auf Athenas Schild abgebildet. Dieser Tempel war einer der berühmtesten Tempel einer Göttin: Die Akropolis- Der Parthenon- Tempel der Jungfrau Athene. Auf den Inseln Griechenlands lebten also Amazonenvölker. So auch auf  Themiskyra und Tauris. Tauris ist auch aus dem Theaterstück Göthes bekannt, der die Artemislegende zugrunde liegt. Tauris ist heute die umkämpfte Halbinsel Krim. Iphigenie war eine Priesterin der Artemis auf Tauris. Artemis war auf der Jagd nach einem Hirsch, der ihr unrechtmäßig von einem Jäger weggenommen wurde. Sie war so wütend, dass der Jäger ihr seine Tochter Iphigenie auf einem Altar opfern wollte.

Artemis- Die Jagd
Artemis- Die Jagd
Artemis aus Ephesos

Da Artemis aber die Frauen beschützt, rettete sie Iphigenie vor diesem Mord und entrückte sie als Priesterin nach Tauris. Danach bekam sie endlich ihren Hirsch zurück. Es wurde verbreitet, dass auf Tauris wurden alle Männer getötet würden, die dort an Land geschwemmt wurden, so dass sie sich nicht dort hin trauten. Der Bruder Iphigenies wurde jedoch geschont, da er nur dort war, um seine Schwester zurück zu holen. Es musste aber verhindert werden, dass er ein heiliges Bildnis der Artemis stehlen wollte. 

Die Geschichte wird wieder aufgegriffen in modernen Comics von Wonderwoman. Dies ist die amerikanische Version der Legende von der Göttin. Diana, ist dort heimliche Tochter von Zeus und zieht los, um gegen den Kriegsgott Ares zu kämpfen, von dem ihr ein Weltkriegssoldat erzählt hatte, den es an die Insel Themiskyra geschwemmt hatte, die nur von Amazonen bewohnt ist. Der Soldat wurde nicht getötet, sondern nur die deutsche Armee, die ihn verfolgte. Historisch gesehen war Athene die Göttin, die im immer währenden Krieg mit Ares war und nicht Diana, die in Griechenland Artemis heißt. Der Amerikanische Comic hat beide zu einer Göttin verschmolzen. 

Interessant ist jedoch, dass im Comic ein Kraftfeld um Themiskyra ist, das es vor den Blicken der Spionagesatteliten, sowie der Ferngläser der Schiffe verbirgt und das nur schwer zu durchdringen ist. Diese Technik wurde auch von den Priesterinnen der Göttin auf Avalon eingesetzt und mit einem typisch englischen Nebel versehen, die die Insel verbirgt. 

Sicher hat sich die Priesterinnenschaft dort auf der Flucht vor Poseidon zurück gezogen, der die Göttin immer noch sucht und sie auf Atlantis vermutet, das als untergegangene Insel gilt. Platon legt die Position von Atlantis an die Stelle vor Gibraltar, also vor die Säulen des Herkules.

Karte des sagenumwobenen Atlantis

Viele vermuten es aber in England, da es Avalon sein könnte. Natürlich könnten auch mehrere solcher Inseln des Urmatriarchats der Göttinnen bestehen und hinter den Schleiern von Kraftfeldern und Nebeln überlebt haben.

In Avalon wurden an Land geschwemmte Männer auch mal aufgenommen und gesund gepflegt. Sie mussten die Insel der Frauen jedoch wieder verlassen. Dort wurden Könige gemacht und die Priesterin der Göttin entschied, wer das Königsschwert Exkalibur bekommen sollte. In Avalon feierten sie eine heilige Hochzeit. Dies geschah in der Antiken Zeit im Kult der Ischtar, im Film (Die Nebel von Avalon) wurde die Priesterin der Artemis zu geordnet. Das ist nicht ganz richtig. Artemis tötet Aktaion. Er hatte sie heimlich beim Baden beobachtet und so verwandelte sie ihn in einen Hirsch und jagte ihn, bis er von seinen eigenen Jagdhunden gerissen wurde. Ishtar jedoch war eine Sex- und Liebesgöttin, die eine heilige Hochzeit mit einem auserwählten Mann machte. Als dieser jedoch ihren Thron wollte, wurde auch er getötet und der Thron zurück erobert. Forscher denken, dass Ishtar auch die Herrin von Atlantis gewesen ist und wahrscheinlich auch mit Isis identisch. Sie hatte so das Weltreich der Pyramidenkulturen und gilt ebenso als Himmelskönigin. 

Atlantis soll mich viel Getöse unter gegangen sein. Wahrscheinlich hat eine Gletscherschmelze nach einer Eiszeit einen Dammbruch zwischen dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer ausgelöst und so gab es eine Sintflut. Dies ist in Babylonischen Keilschriften überliefert worden und auch von Platon wurde die Legende von Atlantis überliefert. Dies liegt aber schon länger zurück, als die Vernebelung von Avalon.

In der modernen Hollywoodwelt wurde Pipers (Eine der 3 Charmed- Hexen) Ehemann für eine Weile zum Training als Gladiator auf die Amazoneninsel gebracht, die da anscheinend irgend wo im Pazifik vermutet wurde. Er wurde dann von seinem Herrenrechtsgetue befreit, da er dort eine Weile nicht mehr „Engel“ sondern Dienerin und Gladiator der Göttin sein musste. Die drei Hexen holten ihn dann durch ein Diemnsionstor irgend wann heraus.

Gemeinsam ist allen Geschichten, dass eine matriarchale Insel besteht, die von Priesterinnen der Göttin geleitet wird und einen Tempel der einer der Göttinnen gehört. Diese ist für die Augen der Männer im Nebel verschwunden oder unter gegangen, wird durch ein Kraftfeld vor ihren Augen versteckt und wird erst wieder zum Vorschein kommen, wenn das Leben der Priesterinnen auf dem Festland ebenso wieder sicher genug ist.

ENGLISH VERSION


Gleichberechtigung im alten Griechenland:

“Und ebenso ist auch die Gestalt und das Bild der Göttin. Denn wie damals die Belange des Krieges Frauen und Männern gemeinsam waren, so sollen diesem Brauche entsprechend die damaligen Athene die gewappnete Göttin als Tempelbild geweiht haben, ein Beweis dafür, dass alle lebendigen Wesen, welche sich paarweise finden, weiblich und männlich, [C] von Natur imstande dazu sind, die beiden Geschlechtern zukommende Tüchtigkeit auch beiderseits gemeinschaftlich in Ausübung zu bringen.” (http://opera-platonis.de/Kritias.pdf)

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