Wütende Weiß-Wurst-hochhaltende Männer sind nicht unterdrückt

Sie sind privilegiert und wollen es auch bleiben.

„Sie dominieren Hollywood vor und hinter der Kamera, sie lenken die Medien, und sie regieren die Politik mit der Ausnahme des Weißen Hauses. Weiße Männer sitzen Amerikas Gerichten vor, sie führen die Universitäten, und sie befehligen Amerikas Armeen. Selbst die professionellen Sportclubs im Basketball und im Football, wo vor allem schwarze Athleten die Spiele entscheiden, werden in der Regel von weißen Trainern gelenkt und von weißen Eigentümern finanziert.“ http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/krise-der-weissen-amerikaner-14364632.html

Es besteht also keine Unterdrückung und keine Diskriminierung sondern, es besteht das Gegenteil. In Deutschland wie in Amerika. Dies ist die Grundlage des Mitleiderregenden Artikels von Herrn von Petersdorf, der sich große Sorgen um diese „bemitleideneswerte“ Gruppe Menschen macht:
„Das Leiden des weißen Mannes. Kein Job, keine Frau, keine Anerkennung.“

Die weißen Männer. Die wütenden sind gemeint.
(Nette Männer müssen sich nicht angesprochen fühlen.)

Also Männer, die sich uns anderes gearteten Menschen, gegenüber so präsentieren:

weisse-maenner

Sie sind wütend und sie überschütten das Internet mit Hass. Hass auf Frauen, Schwarze, Ausländer, Muslime, Homosexuelle.

Sie unterdrücken seit Jahrhunderten diese Gruppen und fühlen sich jetzt in ihrer Vormachtstellung bedroht, weil einiger Widerstand aus denselben Gruppen dazu führte, dass Menschen aus diesen Gruppen einige Rechte und auch ein paar wenige Machtpositionen erhalten haben. Diese sind jedoch nur wenige und die Unterdrückung bleibt immer noch bestehen.

Es ist also der weiße Mann, der vor Hass und Wut schäumt, der alles andere als Mitleid, Verständnis und Fürsorge des Staates braucht, wie es uns der Journalist Wienand von Petersdorf (FAZ) aus Washington berichtet.

Es sind diese Männer, die Gewalt anwenden, um Frauen auf ihren angeblichen Platz der Unterlegenheit zu verweisen und es sind diese Männer, die als Polizisten mit Schaum vor dem Mund schwarze Männer erschießen, wegen eines defekten Rücklichts. Diese Männer wundern sich in Deutschland, warum Frauen nicht mehr mit ihnen auf Partys gehen. Frauen stecken die Köpfe zusammen mit folgenden Worten: „Wer weiß, ob ich danach nicht auf einer Pornowebsite mit einem Gangrape lande. Ich habe ihm abgesagt:“

Das kontern unsere männlichen Mitmenschen mit nie enden wollenden Beleidigungen der Frauen, wie es bei Twitter nachzulesen ist unter dem hashtag #teamginalisa und uns ihre Weißwürste als Zeichen der Verachtung entgegen strecken, damit wir wissen, dass die Wurst des Mannes jederzeit in das Gesicht der Frau spritzen darf und wir Frauen kein Mitspracherecht haben werden. Sexualstrafrecht hin oder her, macht sich Richter Fischer darüber lustig, dass Frauen ein Nein eh nicht beweisen könnten.

„Mein Ratschlag, liebe Leserin: Schaffen Sie sich eine permanente Videoüberwachung an. Vor allem im Schlafzimmer. Vergessen Sie das Mikro nicht, sonst kann man das „Nein“ nicht hören. Achten Sie aber bitte darauf, sämtliche Opfer vorab über die Aufzeichnung des Geschehens zu informieren und sich ein deutlich gesprochenes „Ja, bitte“ aufs Band sprechen zu lassen. Sonst holt Sie der Paragraf 201 ein, kaum dass Sie aus dem 177 raus sind.“ (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/rechtspolitik-sexualstrafrecht-vergewaltigung-taeter-opfer-fischer-im-recht)

Also hihi, Freie Bahn für Vergewaltigungen aller Art. Nicht wahr Herr Fischer?

Die Weißwurst hat sich als Symbol der Vergewaltiger für ihren Kampf gegen die Frauen und ihre uneigeschränkte Vergewaltigungsfreiheit inzwischen etabliert:

wurst

Atze-Schroeders-Penis

Das soll ein Vergewaltigungsopfer, Gina Lisa Lohfink, verspotten, triggern und beleidigen.

Sie hassen es, wenn jemand ein Freund der Menschen und der Frauen ist:

Menschenfeind

„Die Betroffenheit der Menschenfreundinnen ist unermesslich.“ (https://twitter.com/hashtag/teamginalisa)

„…der Endspurt im Kreuzzug der Frauenfreunde“ (Thomas Fischer: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/rechtspolitik-sexualstrafrecht-vergewaltigung-taeter-opfer-fischer-im-recht)

Es sind also Menschenfeinde und Frauenfeinde, die Wut, Hass und Gewalt in der Gesellschaft auf die Spitze treiben.

Früher gab es für so etwas einen Begriff: DAS BÖSE.

Das erhöht nicht die Attraktivität des weißen Mannes.
Möge die Weiß-oder Knack-Wurst auch noch so dick dargestellt sein. Die Wurst im Internet ist das Symbol des gewaltsamen Eindringens eines Penis, der im Internet nicht gezeigt werden darf.

Also haben sie keine Frau und nicht nur, weil sie noch bei den Eltern wohnen, weil sie nicht wissen, wie sie sich selbst ein Essen kochen oder die Wohnung putzen würden. Amerika oder Deutschland oder Holland und Schweden spielt überhaupt keine Rolle. Weißblond gefärbte Männer, wie Donald Trump, Geert Wilders fordern die Vormachtstellung der weißblonden Männlichkeit zurück und daher auch die Unterdrückung aller anders aussehenden Menschen. Manchmal ist es auch eine weißblonde Frau, wie Marine Le Pen oder ein Mann, der gleich zur Waffe greift, wie Anders Breivik, der eindeutig rechtsradikal und frauenverachtend eingeordnet wird.
Solchen Männern muss nicht geholfen werden, damit sie ihre Vormachtstellung, wirtschaftlich und sozial zurück bekommen, sie müssen lernen, dass andere Menschen die selben Existenzrechte haben, wie sie selbst.

Deutschland rühmt sich damit ein „Leistungssystem“ zu haben. Wer etwas leistet, soll mehr Geld und Macht haben. Tatsächlich ist es klar, dass die Leistung der Frau in Blondheit bestehen soll, damit sie einen Arbeitsplatz bekommt. Der Mann darf auch mal brünett sein, aber er muss deutlich sichtbar weiße Haut haben und Männlichkeit ohne Homosexualität. Das ist seine Leistung.
Dann bekommt er jeden Job, jeden Ausbildungs- Studienplatz und jeden Richter auf seine Seite, grundsätzlich für den Mann, denn der Richter ist wie er selbst, ein frustrierter weißer Mann der Angst hat seine Vormachtstellung zu verlieren, wenn er gedenkt sich eine Frau für eine „Lustige Liebesnacht“ bei der die Frau nicht wusste, dass sie ihn will will (http://artemisnews.de/anwaelte-massenvergewaltigung-kann-ja-mal-vorkommen/), aber es ihr hinterher alle erklären, für ein paar K.O. Tropfen (http://artemisnews.de/der-rechtsstatus-einer-aufblasbaren-sexpuppe/#more-1978) auswählt und ein bisschen kann da bei Pornhub auch noch satter finanzieller Gewinn heraus geschlagen werden.

…..Entschuldigung mein Schachtelsatz war etwas langwierig.

Der weiße Mann wird also von einigen Frauen auf mehrere hundert Armlängen Abstand gehalten und wird so wütend, wütend und wütend und schreibt seinen Hass ins Internet. Er bäumt sich vor mir auf dem Spazierweg auf, sein Bauch über der Hose hängend, seine Genitalien zureckt rückend und seinen Reißverschluss hoch und runter schiebend. Obwohl immer noch minderwertig „nichtblondgefärbt“, doch immer noch beläsigungswert für den weißen Mann, beginnt mein Spaziergang im Park. Es bleibt nur der Armlängenratschlag oder die Straßenseite wechseln. Es passiert täglich und es ist nicht anzeigbar, was für Blicke Menschen aufeinander richten, wenn sie ihre Vormachtstellung erklären. Es ist unbeschreiblich und könnte nur gefilmt oder nachgestellt werden, mit welchen Methoden beleidigt werden kann, ohne dass eine Anzeige möglich ist.

Es ist aber auch unbeschreiblich, wie viel im Internet beleidigt wird, ohne dass jemand einschreitet. Wer über Hass im Internet schreibt, der schreibt über Fremdenhass. Das ist auch in Ordnung, der Frauenhass im Internet geht aber von der selben Personengruppe aus: Dem um seine absolute Vormachtstellung fürchtenden weißen Mann. Der Hass verbreitet sich mit der Wut und die Wut wächst vor allem bei dem weißen Mann, wie uns der Artikel von Herrn von Petersdorf beweist:

wuetende-weisse-maenner

„73 Prozent der weißen Amerikaner sagen, dass sie mindestens einmal am Tag sauer sind, aber nur 56 Prozent der Schwarzen und 66 Prozent der Hispanics empfinden genauso.“ (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/krise-der-weissen-amerikaner-14364632.html)

Übrigens heißt weiße Amerikaner dann wohl nur männlich und nicht weiße Amerikanerin, also nicht die weiblichen?(Wie sie sehen ist in ungegenderter Sprache die Frau NIE mit gemeint)

Wer wütend ist schreit herum, er schlägt um sich, er vergewaltigt, er erschießt und er läuft Amok. Er ist gefährlich und gewalttätig und daher sollte er unter Terrorverdacht gestellt werden, denn von ihm geht die größte Bedrohung für die Gesellschaft aus, für Frauen und Kinder und für Homosexuelle, Muslime, Ausländer, andere Ethnien und Schwarze. Und für alle anderen, an denen er seine Wut auslassen will und von denen er nur wenig Widerstand erwartet und denen er keinen Respekt entgegen bringt.

Sein Leiden ist das Leiden desjenigen, der nicht mehr Gewalt über andere ausüben darf, die Verbrechen darstellten und ungerecht ist.

Seine erhöhte Sterberate, wenn sie aus 3 Sorten von Selbstmord besteht nämlich Selbstmord oder Selbstmord durch Drogensucht oder Selbstmord durch Alkoholsucht soll unser Mitleid erregen.
„Das Forscherpaar identifizierte Selbstmorde, Alkohol- und Drogenmissbrauch als wichtigste Gründe. Eine wahre Drogenepidemie ist in Amerikas ländlichen Regionen ausgebrochen, also dort, wo man es am wenigsten erwartet hätte. Sie trifft die amerikanische Provinz in Maine, Indiana, Pennsylvania oder Utah, schreibt Deaton. Und sie trifft vor allem Weiße ohne Collegeabschluss.“ (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/krise-der-weissen-amerikaner-14364632-p3.html)

Der weiße Mann muss sich leider selbst umbringen. Weil er nicht mehr so viel unterdrücken darf, ertränkt er seinen Kummer mit Alkohol oder Drogen.

Auch seine deutlich sichtbare Zurückweisung durch die Frauen:

DerzurueckgewieseneMann

(Gefunden im deutschen Internethassgebiet)

… die er wohl nicht erreicht, mit seinen „Liebesbekundungen“, soll ein Zeichen SEINES LEIDENS sein.

Er erreicht die Frauen nicht nicht, durch seine patriarchale Vormachtsforderung und seine Gewalttätigkeit oder einfach nur nicht durch seine fehlende Attraktivität wenn er, wie immer wütend, vor dem Fussball oder Football hockt und die Dame des Hauses anbrüllt, sie soll für Biernachschub sorgen, damit er nachher angetrunken über sie herfällt.

„Der soziale Abstieg der Männer hat ihre Aktien auf dem Heiratsmarkt sinken lassen, bei Frauen, die ihrerseits ihre Löhne und ihre Beschäftigungsquote beständig erhöhten. Viele junge Männer wohnen heute bei ihren Eltern. Es ist eine Existenz mit gravierenden Reputationsproblemen.“ (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/krise-der-weissen-amerikaner-14364632-p2.html)

Seine Einsamkeit diesbezüglich löst bei mir auch nicht so viel Mitleid aus, wie bei unserem Washingtonkorrespondenten (Winand von Petersdorff, Washington). Ich würde für den gewalttätigen, wütenden und alkoholkranken, arbeitslosen, bei Mutti wohnenden, wahrscheinlich fettleibigen, weißen Mann keine Mitleidspetition unterschreiben wollen, damit er seine Privilegien auf die Unterdrückung anderer Menschen zurück erhält. Das ist jedenfalls der Eindruck, der mir seiner Beschreibung des weißen Mannes in den Sinn kommt.

„Man wird für die armen weißen Männer etwas tun müssen.“

Nein, müssen wir nicht. Die weißen Männer sind die letzten „unterdrückten Minderheiten“ für die etwas getan werden müsste! Sie sind nämlich diejenigen die immer die anderen wirklichen Minderheiten unterdrücken.

Wir brauchen keine Mitleidsbekundung im Internet dafür, dass weiterhin andere unterdrückt werden dürfen, ob es im Amerika oder in Deutschland ist. Wir müssen nicht Eliten unterstützen, die ihre Macht nur aufgrund von Hautfarbe und Geschlecht haben und nicht aufgrund von Fähigkeiten. Z.B. der Fähigkeit zu regieren.
Eine Gruppe, die der Autor von „Das Leiden des weißen Mannes“ eindeutig als drogen- und alkoholsüchtig und bei den Eltern wohnend, ständig wütend und beruflich unqualifiziert beschreibt. „Millionen weißer Männer ohne besondere berufliche Qualifikation machen nicht mehr mit, aus welchen Gründen auch immer.“

Es ist die gefährlichste Gruppe der Welt, weil sie glaubt ein Recht auf Gewalt über andere zu haben und weil sie diese Gewalt seit Jahrhunderten ungestraft ausgelebt haben und dies auch weiterhin tun.

Männer, die sich in Amerika durchsetzen wollen, gegen die Partei der Frauen (Hillary Clinton) und Schwarzen (Präsident Obama) und einen ebenso wütenden und unqualifizierten weißblonden Mann zum Präsidenten machen wollen, der diese Gewalt über das ganze Land und die ganze Welt bringen soll.

Hoffen wir das Beste für Frau Clinton.


© 01. August 2016 Autorin Frau Juliane Arnold. Stuttgart.
Artemisnews.de; blog.artemis.li


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