Wie war es doch damals vor dem in Köln mit Vergewaltigungen so bequem

Gelten andere Maßstäbe für andere Ethnien?

[Anlass: In Köln wurden in der Silvesternacht 2015/2016 unzählige Frauen sexuell belästigt, eine mutmasslich vergewaltigt und viele bestohlen. Es wird in der Presse immer wieder betont, dass die Täter einer afrikanischen Ethnie angehören]

„Merkel verlangt “ harte Antwort des Rechtsstaates“

Die Kanzlerin verurteilt die „widerwärtigen Übergriffe“ an Silvester und fordert Strafen für die Täter.“http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-01/koeln-uebergriffe-angela-merkel-rechtsstaat

Strafen für Täter? Echt?
Ich falle aus allen Wolken, vielleicht ist Frau Merkel ja die Weihnachtsfrau, die mir die Menschenrechte vorbei bringen wird? Nein? Ach so, nur für Täter anderer Ethnie als der deutschen…..

Offener Brief an Frau Merkel

Sehr geehrte Frau Merkel,

Ihren Ruf nach einem Rechtsstaat höre ich gerne. (Es geht in diesem Fall um die massive sexuelle Belästigung in der Silvesternacht zu Köln) Gerade, was sexuelle Belästigung angeht fordern ich und viele andere diesen schon seit Jahren. Ich frage mich, wie das gehen soll, mit dem momentanen Zustand des „Rechtsstaats“, wenn es um Sexualstraftaten geht. Bisher hatte ich eher den Eindruck, dass das deutsche Sexualstrafrecht so was wie ein Feigenblatt ist, das vorgezeigt wird, wenn internationale Menschenrechtsorganisationen einen oberflächlichen Blick auf das deutsche Rechtssystem werfen, um zu kontrollieren, ob hier Vergewaltigungen erlaubt sind. Dann sieht es so aus als wäre das nicht der Fall. Oberflächlich betrachtet. Mein subjektiver Eindruck. Aus meiner persönlichen Lebenserfahrung heraus, gab es noch nie eine geringe Chance den „Rechtsstaat“ mal auszutesten. Und an Sexualstraftaten hat es nicht gemangelt in meinem Leben. Die Situation der Frauen und Kinder wird so falsch eingeschätzt, dass ich nur noch Absicht dahinter vermuten kann. Die Auslegung der Gesetzte ist so haarsträubend, das sie eine Abschreckungswirkung auf Vergewaltigungsopfer haben und nicht auf Täter. Dies lässt sich an zahlreichen Fallbeispielen überprüfen.

Solange es sich um Täter mit anderer Ethnie handelt wird sicher mit aller Härte des Gesetzes vorgegangen und ich bin mal gespannt, wie es aussieht, wenn das deutsche Sexualstrafrecht mal umgesetzt wird. Besonders da so die Verurteilungsquote hoch gedrückt werden kann. Solcherlei ließ sich laut Statistiken in den letzten Jahren ja eher selten beobachten.
Ansonsten währen Petitionstitel wie: „Vergewaltigung verurteilen“, das heißt: Überhaupt mal Vergewaltigung verurteilen und nicht alle laufen lassen oder mit Bewährungsstrafen frei zu lassen, gar nicht möglich. Ja ich weiß, es gibt das Feigenblatt von ca. 8,4 % rechtskräftig verurteilter Sexualstraftaten.

Wenn jetzt also die andere Ethnie in Deutschland bestraft wird ist das okay. Immerhin gibt es genug Augenzeuginnen, dass so gar ein deutscher Richter oder eine deutsche Richterin die Beweise wahrnehmbar vor Augen hat. Auch wenn das wenig aussagt. Wie viele Fälle in der Vergangenheit beweisen. Richtersprüche, in denen es hieß: „Die knappen Feststellungen, nach denen der Angeklagte der Nebenklägerin die Kleidung vom Körper gerissen und gegen deren ausdrücklich erklärten Willen den Geschlechtsverkehr durchgeführt hat, belegen auch nicht die Nötigung des Opfers durch Gewalt. Das Herunterreißen von Kleidung allein reicht zur Tatbestandserfüllung nicht aus.“

(https://www.frauen-gegen-gewalt.de/vergewaltigung-verurteilen.html)

Genauso gut könnten Sie auch gleich offen verkünden, dass Vergewaltigung in Deutschland gar nicht bestraft wird, weil sie immer irgendwie weg diskutiert wird, verleugnet oder nicht beweisbar bleibt. Freie Bahn für die Sexualstraftäter, die dies genau wissen. Da finde ich es einfach scheinheilig, wenn unsere Politiker und Politikerinnen die Einwanderer dazu auffordern  hier die Frauenrechte zu beachten, wenn dies für die deutschen Männer nicht gilt. Und wenn Vergewaltigungen nicht verurteilt werden, dann gibt es de Fakto auch nicht ernsthaft existierende Frauenrechte. Denn Leib und Leben der Frau werden nicht geschützt und sind der Willkür der Männer ausgeliefert. Es wird sich immer ein Grund finden, den Mann laufen zu lassen. Das ist der Eindruck den der deutsche „Rechtsstaat“ auf eine Frau macht, die mal versucht eines dieser Rechte zu erwischen und gerichtlich ein zu fordern. Zum Beispiel um einen Kinderschänder zu stoppen.

Wie wollen Sie jetzt also gegen ein paar Grabscher in Köln vorgehen, wenn Grabscherei mit dem Argument „Bagatelle“ und „Nicht beweisbar“ im Normalfall nicht mal vor Gericht gebracht wird. Das Pech der Frauen in diesem Land, die von Männern deutscher Ethnie vergewaltigt wurden ist doch, dass die Gerichtsbarkeit und sogar die Gesetzgebung hier nicht funktioniert. Mal sehen, wie Sie es anstellen werden, einen anderen  Maßstab zu basteln für die andere Ethnie. Die im Übrigen genau gleich abgehandelt gehört wie die deutsche Ethnie. Also gerecht und gleich und ohne, dass im Vorneherein die Frau als eine Lügnerin angesehen wird. Es wäre gut, wenn im Schlimmsten Fall nur gesagt wird, dass die Tat nicht bewiesen werden konnte, anstatt dass vergewaltigte Frauen wie Claudia D. damit leben müssen, dass ein Psychologe in der Presse ständig erklärt und das mit haarsträubenden Argumenten, dass sie eine Lügnerin ist und sie am Ende selbst vor Gericht stand.

Nach dem Motto und der fatalen Botschaft an alle anderen Frauen: Wer einen Mann der Vergewaltigung wird selbst verklagt und vom psychologischen Gutachter und in der Öffentlichkeit  für schuldig befunden. Auch wäre es mir nett, wenn Sie den Kinderschändern älterer Generation nicht eine nachträgliche Absolution erteilen würden, indem Sie Ihnen Rechtsfrieden, genannt Verjährung gewähren. Während die Opfer lebenslang schwer geschädigt sind suchen sich dieselben Männer neue Opfer, denn ihnen wurde nie eine Grenze gesetzt und niemand hat je widersprochen, wenn er zu den Kleinkindern sagt: „Ich darf das tun“

Ich hatte leider das Pech unzählige Male vergewaltigt zu werden  und dies waren meinen Beobachtungen konnten die Männer eindeutig der deutschen Ethnie zu geordnet werden. Daher hat auch noch nie jemand nach einem Rechtsstaat gerufen.

Dazu müsste  dann in Köln noch gefordert werden, dass Frauen die vergewaltigt wurden in Krankenhäuser aufgenommen werden, denn der katholische Arbeitgeber hat es seinen Ärzten bekanntermaßen verboten diese zu behandeln und so können natürlich die immer wieder geforderten „Beweise“ auch nicht aufgenommen werden.

Dies geschah einst vordem so bequem in Köln dazumal anno 2013:
„Eine 25-Jährige wurde in Köln mit K.o.-Tropfen betäubt und vergewaltigt – in zwei katholischen Krankenhäusern wollte ihr offenbar trotzdem niemand helfen.“

http://www.sueddeutsche.de/panorama/koeln-katholische-kliniken-weisen-vergewaltigungsopfer-ab-1.1575220

Die Botschaft an die deutschen Männer ist seit langem zu beobachten: Bei euch wird immer ein Auge zu gedrückt und ihr bekommt auch viel Mitleid. Es wird sogar manchmal diskutiert, wie man verhindern kann, dass Männer überhaupt angeklagt werden (Fall Kachelmann). Wie soll also die andere Ethnie, die in ihren Heimatländern ähnliche Botschaften erhalten hat, jetzt behandelt werden? Mit anderen Maßstab oder führen wir mal überhaupt einen Maßstab und ein Sexualstrafrecht für alle Ethnien gleichzeitig ein?

„Kanzlerin Angela Merkel hat nach den Übergriffen auf Frauen vor dem Kölner Hauptbahnhof eine harte Antwort des Rechtsstaats gefordert. Es müsse alles daran gesetzt werden, die Schuldigen so schnell und so vollständig wie möglich zu ermitteln und ohne Ansehen ihrer Herkunft oder ihres Hintergrundes zu bestrafen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.“ (http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-01/koeln-uebergriffe-angela-merkel-rechtsstaat)

Was soll ich jetzt von so einem Satz halten, der angeblich OHNE Ansicht der Herkunft gilt. Also, der Fall der Bestrafung eines Sexualdelikts wird auf einmal ernst genommen, wenn die Herkunft nicht berücksichtigt wird, sie aber eindeutig nicht deutsch ist?

Es ist schön, dass Sie erkannt haben, dass Handlungsbedarf besteht. Ohne Rücksicht auf Herkunft. Und es wäre auch schön, wenn ein gleiches Recht für alle Sexualstraftäter gelten würde. Eines, das abschreckt und bei dem auch mal jemand verurteilt wird. In einem angemessenem Prozentsatz.

Mit freundlichen Grüßen

Juliane Arnold

EIN FRAUENLEBEN OHNE VERGEWALTIGUNG IST EIN MENSCHENRECHT

Quellen:

Frau erklagt, weil sie Vergewaltigung angezeigt hat:

 http://www.spiegel.de/panorama/leute/kachelmann-verklagt-ex-geliebte-auf-schadensersatz-a-840054.html

Klägerin wird als Lügnerin öffentlich in der Presse verurteilt als die wahre Schuldige:

http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/bluffen-rechtspsychologe-enttarnt-luegner-a-993919.html

Verurteilungsquote:

https://www.frauen-gegen-gewalt.de/vergewaltigung-verurteilen.html

Für meine fremdsprachigen Lesern und Leserinnen: Die Überschrift spielt auf ein berühmte Kölner Gedicht an:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Heinzelmännchen

Merkel fordert den Rechtsstaat in Köln:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-01/koeln-uebergriffe-angela-merkel-rechtsstaat

 

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