Verbotene Worte – verlorene Erinnerung- verleugnetes Verbrechen

Es gibt zur Zeit die Tendenz eine Mind- Control zum Umdeuten von Verbrechen in der Öffentlichkeit zu praktizieren. Es geht um das verleugnete Verbrechen Vergewaltigung. Es wird in bestimmten Propagandatexten so lange Sprache verdreht und umgedeutet, bis die Opfer als die wahren Täter wahrgenommen werden, wie es in der Öffentlichkeit und bestimmten Medien gerne der Fall ist. Die Machtpositionen bestimmter Sexualstraftäter oder ihrer Freunde macht es ihnen möglich diese Propaganda der täterfreundlichen Umdeutung und der Verleugnung des Verbrechens Vergewaltigung auf allen Kanälen zu verbreiten und sogar gerichtlich umsetzen zu lassen. Während dieselben Medien sich nicht darüber aufregen und es verschweigen, wenn mal wieder 5-9 Männer eine Frau in einem  Gang-Rape vergewaltigt haben. Machen sie großes Gewese über die Bedrohung von Männern durch Anzeigen.

Opfer werden auf allen Ebenen zum Schweigen gebracht. Sie werden eingeschüchtert und bedroht. Ihre Internettexte zensiert und unterdrückt. Ihre Therapeuten weisen sie auf „Selber Schuld“ hin  und das Sprechen über die sexuelle Gewalt wird allgemein verboten. Vor allem für die Opfer von Kindesmissbrauch gilt das und führt zu einer inneren Verleugnung, die zu einer jahrelang anhaltenden Amnesie führen kann. Die Umdeutung von Worten wie Opfer zu Erlebenden soll auch den wahren Opfern die Gedanken verdrehen, bis sie bei sich selbst die Schuld suchen und besonders, dass Polizei, Gerichte und Presse es genauso sehen. Die Verharmlosung führt zu absoluter Vertuschung. Es stellt einen weiteren Grundlegenden Aspekt der Tat dar und sollte zum Verbrechen dazu gezählt werden. „Das zum Schweigen bringen“ ist ein Teil der Tat und alle diese Vertuschungen gehören somit mit zur Vergewaltigung und Entrechtung der Tat und alle die sich daran beteiligen sind ein Teil der Täterschaft. Die Tendenz Worte wie Opfer und Täter zu streichen ändert nichts an den Taten, sondern fördert nur die psychischen Verdrängungsmethoden und verhindert eine seelische Aufarbeitung des Traumas. Es verhindert psychologische und soziale Hilfen und gewährt den Vergewaltigern ein täterfreundiches Klima, bei dem sie bei aller Gewaltanwendung niemals mit Konsequenzen für sich selbst fürchten müssen. Es führt zu mehr Gewalt und Verbrechen und zu einer unerträglichen Rape- Culture unter der eine Frau nicht mehr sicher unter die Menschen gehen kann.

Täter versuchen mit ihrer Sprache die Taten nicht nur zu verniedlichen, sondern zu verleugnen. Gleichzeitig gibt diese Umdeutung von Opfern zu Erlebenden den Opfern eine Schuld, die sie nicht haben. Das Verdrehen von Tat und Opfer ist im Interesse von Tätern und leider verfestigt sich diese Art der Gehirnwäsche in unserer Gesellschaft zusehends.

Das Phänomen „Neusprech“ ist eine Methode der Gedankenkontrolle und somit eine Gehirnwäsche. Eine Tatsache darf sprachlich nicht mehr erwähnt werden und wird daher auch aus dem Bewusstsein und dem Denken gestrichen, da das Denken an die Wahrheit also das Verbrechen für das Denken und das Sprechen verboten wurde. Amerikaner nennen dies Mind-Control. Dies führt sogar dazu, dass Opfer Gedächtnisinhalte aus ihrem Bewusstsein streichen und eine Amnesie erleiden. Diese Methoden der Bewusstseinsmanipulation werden von Geheimdiensten seit Jahren eingesetzt. Natürlich wird so eine Umdeutung in der Öffentlichkeit echten Verbrechern, also Tätern absoluten Nutzen bringen und noch mehr Frauen und Kinder zu Opfern machen. Das Verhindern von Sprache verhindert das Verfolgen von Verbrechen.

Sexuelle Gewalt als ein „Erlebnis“ zu bezeichnen ist der erste Schritt, dem Opfer dann zu suggerieren, dass diese „Erlebnis“ selbst gewollt oder herbei geführt oder nur eingebildet sei. Diese Möglichkeiten sind die Einzigen Interpretationen die Täter, also Verbrecher, in diesem Fall Vergewaltiger zulassen. Zu einer Sexualstraftat gehört psychologisch dazu, dass ein Vergewaltiger seine Tat bis zum letzten Moment leugnet, selbst wenn sie längst bewiesen ist. Tragisch ist die Entwicklung, dass der Einfluss und die Psychomanipulationen dieser Täter so weit reicht, dass sich die Öffentlichkeit ihrer Meinung anschließt und ihnen bei dem „Zum Schweigen bringen“ der Opfer Beihilfe leistet, welches der zweite Schritt bei einer Sexualstraftat ist.

Die Verharmlosung und Bagatellisierung von Vergewaltigung in der Öffentlichkeit wird zu mehr Nachahmungstaten und zu mehr Opfern führen. Es führt zu unwahrer Berichterstattung und zur öffentlichen Verhöhnung von Opfern durch die Presse und die Gerichte.

Mein Vorschlag: Verwenden Sie in der Sprache die Wörter: Verbrecher, Verbrechen, Straftat, Sexualstraftat, Sexualverbrechen, Vergewaltigung, Opfer, Täter, Vergewaltiger, Kindervergewaltigung und nicht Kindesmissbrauch und es stellt die Taten in den Sprachgebrauch, der den Tatsachen entspricht und deren Sprachlicher Ausdruck nicht verboten ist.


Gegen die sprachliche Verharmlosung sexueller Gewalt durch Mithu Sanyal hier in der Taz: https://www.taz.de/!5379541/

bittet das Bloggerinnen-Kollektiv Störenfriedas um das Unterzeichnen ihres öffentlichen Briefs:

http://diestoerenfriedas.de/offener-brief-gegen-die-sprachliche-verharmlosung-sexueller-gewalt/


© 23. Februar  2017 Autorin Frau Juliane Arnold. Stuttgart, Deutschland.
 Artemisnews.de

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