Stuttgart: Multikulti Anmache auf der Strasse

Wie Männer in Stuttgart mit Frauen umgehen:
Frauensuche der Ausländer, Schwarzafrikaner, Inder, Araber, Jugendliche.Alte und jüngere deutsche Männer und ihr Anschnauzverhalten.


Als ich ca. 15 war betete ich zu Gottheit: „Bitte schick mir einen Mann.“
Sie schickte jeden Tag 1 Mann. Die sprechen mich überall an es sind bis zu 5000 Facebookfreunde und viele andere.
Amen.
Solcherlei Gebete habe ich beendet. Ich muss das mehr spezifizieren und habe mich entschieden.

Wenn ich als Frau,  blonde Frau 🙂 also das Stereotyp der blonden Frau, die der deutschnationale Mann vor „DEM AUSLÄNDER“ beschützen will, über die Strasse gehe, passiert es. Das Problem ist, dass ich mit dem deutschnationalen Ausländerhass nix zu tun haben will und zwar aus dem Grund: „Und aus welchem Land bist du?“ „Bist du Pakistaner?“ „Du bist eine Jüdin!“ und ich weiß ganz genau, was es bedeutet mit dunklen Haaren in Deutschland herum zu laufen, bis ich befürchten muss, dass die alten Männer mir nicht nur hinterher keifen, sondern auch mal einen Stein nach mir werfen. Deutsche Männer keifen mich oft an. Diese jüdisch aussehende Frau. „Dein Platz ist gaaanz weit hinter mir im Bus, ich war zuerst da“ „Drängel dich nicht vor“ (Denkt: Ich Mann bewege mich nicht vom Fleck, aber du darfst an mir nicht links vorbei gehen.)
Eine Fußgängerbrücke, eine Erhebung, du kannst nicht dahinter sehen. Eine Fußgängerin, das bin ich, ein Fahrrad, kommt mir frontal entgegen. Ein deutscher Mann hat immer Vorfahrt. Er weicht nicht aus, beinahe hat er mich gestreift. Das Wort Entschuldigung fällt ihm nicht ein. Er sagt nur: „Mädel du darfst hier nicht gehen, pass gefälligst auf.“
Stuttgarter Männer Höflichkeitsstandard, so sprechen sie immer mit mir.
Ich kann sie also nicht so richtig in Schutz nehmen.

Da ist der Inder und der Schwarzafrikaner wenigstens höflich.

Der Schwarzafrikaner sagt zu jeder Frau die er trifft: „Hallo“ „Wie alt bist du? Wie heißt du“ „Bist du verheiratet?“ Falls du als Frau auf das Gespräch eingehst wirst du immer mehr Fragen beantworten müssen, bis kommt: „Gehst du mit mir nach hause?“
Das Einzige was hilft ist Unhöflichkeit, also kommt es für ihn fast beleidigend raus, in meinen Augen: Nicht in die Augen sehen, nicht anschauen. Konsequent wegschauen. Nicht antworten. Ausweichen, woanders hingehen. Nur dann, kann so ein Gespräch vermieden werden. Deswegen tragen manche Frauen in Stuttgart eine Vollvermummung, die ganz schwarz ist, damit sie nicht entdeckt werden.

Ich sitze zum Beine ausruhen an einer schönen Treppe am See. Ein Inder setzt sich dazu: „Kommst du von der Arbeit? Was machst du hier? Wie heißt du? Ich bin „Name vergessen“ aus Indien.“ Ich kann nur noch weg gehen.
Inder in der U-Bahn. „Fährt diese U-Bahn auch nach „Ort vergessen“? Antwort erzwungen, setzt er das Gespräch fort. “ Ich bin aus Indien und kenne hier niemanden. Ich suche eine Frau, du siehst aus, als wärst du nicht deutsch“ Läuft mir hinterher nach dem Aussteigen.

Drogeriemarkt: „Hallo, du bist hübsch, ich suche eine Frau“ Ich: „Ich habe schon einen Mann, versuch´s woanders“

„Und aus welchem Land bist du?“ „Aus Deutschland“ Ich gehe immer schneller, er auch immer neben mir und spricht. „Glaube ich nicht, du siehst italienisch aus. Ich bin aus Indien und Yogalehrer und Koch im italienischem Restaurant. Die Frauen da sehen aus wie du.“ Ich gehe noch schneller, er ist wie festgeklebt. „Wie heißt du? Ich heiße „Name vergessen““ Ich: „Ich habe schon einen Mann“ Er ist weg.

„Weißt du, wie ich zu dieser Adresse komme?“ „Ja, das ist in Sindelfingen, du musst da ganz runter zum Bahnhof und in den Zug steigen“ „Danke“ geht neben mir her. „Arbeitest du?“ „Wo gehst du hin? Du bist hübsch“ „Wie heißt du“ Ich: „Ich muss dort rein“ Gehe ins Geschäft. Als ich rauskomme ist er immer noch da. Ich laufe um den Block und versuche ihn abzuschütteln. Irgend wann ist er weg.
Eine Gruppe arabisch sprechender Junger Männer steht in der Unterführung Klettpassage in Richtung Park, bzw. Molochbaustelle. Es sind ca. 10 -15. Ich komme näher. Einer stellt sich breitbeinig in den Weg. Hier werde ich heil nicht vorbei kommen. Ich denke an die Kölner Silvesternacht. Also Rückwärtsgang und oben rum. Zum Glück gibt´s noch diese Brücke … mit den Fahrrädern.
Also vorbei am Bolzplatz für Jugendliche 13-15 Jährige Jungs: „Hallo, Hallo“ „Hallo“ zurück. (Ich denke: Ich könnte deine Mutter sein, komm mir nicht zu nahe sonst ist es Kindesmissbrauch)

Exfreund (deutsch): „Ich habe geheiratet, 2 Kinder, Haus gebaut. Meine Frau ist im Urlaub. Lass uns treffen“ Ich : „Aber ohne Sex“

Antwort: „Da ich auch nicht so richtig aus meiner Haut kann, ist es vielleicht tatsächlich besser für uns beide wenn wir erst mal im reinen mailkontakt bleiben.“

Was ich noch fragen wollte: Ist in Indien auch Bürgerkrieg?

Es ist nicht Kölner Sylvesternacht, aber es ist auch nicht sicher.

Leute kommen aus anderen Kulturen. Bei ihnen ist eine Frau, die alleine über eine Strasse geht, eine Frau, die Sex sucht. Es hilft nicht über die Burka zu hetzen und Frauen zu diskriminieren indem Mann den muslimischen Macho einstellt und die Frau im Kopftuch entlässt. Diese Frauen müssen einfach alleine über die Strasse gehen. In Stuttgart.

Es liegt daran, dass alle nicht in Deutschland aufgewachsen sind und die Regeln des gegenseitigen Anschnauzens nicht verstanden haben.

Freundliche Grüße aus Stuttgart


©11. Juli 2017 Autorin Frau Juliane Arnold. Stuttgart, Deutschland.
 Artemisnews.de

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