Schwimmbad – Verbannung von Frauen aus der Gesellschaft

In letzter Zeit wurde es leicht tot geschwiegen, dass einige Schwimmbäder Deutschlands muslimische Männer, insbesondere Flüchtlinge nicht ins Schwimmbad ließen, weil sie Frauen sexuell belästigten.
Das kann schon sein. Dass sie das taten. Ich frage mich aber, warum nicht alle Männer, die Frauen im Schwimmbad sexuell belästigen, da hinaus fliegen.

Jetzt kommt eine doofe Geschichte aus meiner Jugend.
Ich war also 14 Jahre alt und mit ein paar anderen Mädchen in einem Schwimmbad (Bietigheim Bissingen). Die anderen Mädchen hatte ich aus den Augen verloren, es war meine jüngere Schwester und ihre Freundinnen. Ich trug einen Badeanzug und keinen Bikini. Leider hatte der Badeanzug weiße Streifen über den Brüsten, was mir erst auffiel, als der nass wurde. Ich stand quasi in transparenter Kleidung da. Das ist ja immer wichtig, um meine Schuld fest zu stellen.

Drei junge Männer (Ethnie sollte ja in Zukunft immer genannt werden, denn „das Böse“ ist ja neuerdings die Ethnie: deutsche Ethnie, blond) umstellten mich und hielten mich fest. Einer links von mir, einer rechts. Einer vor mir langte mir mit dem Finger in die Vagina. Ich schrie sie aus Leibeskräften an: „Hau ab, lass mich los“ Sie sind darauf hin so erschrocken, dass sie mich los ließen. (Das Wort Nein, habe ich ganz vergessen)

Sexualstrafrecht
Frage: Ist das nach dem damaligen und heutigen Sexualstrafrecht überhaupt strafbar gewesen? Immerhin wurde ich überrascht fest gehalten und konnte mich nicht wehren. Und Finger sind zwar Eindringen in den Körper gegen meinen Willen, aber gilt wohl bei uns nur als Nötigung, wenn überhaupt, schließlich bin ich schuld, denn ich war im Wasser. Also es gibt auf jeden Fall immer eine Möglichkeit, warum die Männer unschuldig sind und die wird ausgeschöpft. Die Sache ist eh zu lange her, und ich könnte nur noch ein Gesicht von den 3 zeichnen.
Wahrscheinlich ist das wieder durch Verjährung abgesichert und einer Aussage: 3 gegen 1.
Damals kam ich gar nicht auf den Gedanken, dass es ein Verbrechen wäre, dass ich auch anzeigen könnte. Ich war es einfach gewöhnt, dass meine Grenzen mit Gewalt überschritten werden und ich hatte mich daran zu gewöhnen, mich nicht immer drüber zu beschweren. Außerdem war ich zu jung, um überhaupt zu kapieren, was da los ist.
So etwas in der Art ging in meinem Kopf vor. Es war schon so normal für mich.

Schutzmassnahmen
Etwas dagegen unternommen hat damals niemand, als ob es keinen Bademeister gäbe. Es wäre vielleicht sinnvoll, wenn Bademeister für die Sicherheit der Frauen im Schwimmbad sorgen würden. Dann bräuchten wir in Deutschland die Apartheid nicht ein zu führen, die Muslime und Männer mit dunklen Haaren aus dem Schwimmbad sperrt.
Vielleicht müssen wir sonst auch Frauenabteile ins Schwimmbad verlegen.
Das Ding der Unmöglichkeit scheint zu sein, Männern bei zu bringen, Frauen nicht zu belästigen oder zu berühren oder zu vergewaltigen. Oder doch?

Das wäre ja vielleicht auch mal eine Lösung, statt Sperrzonen für bestimmte körperliche Merkmale einzuführen.

Sehr viel Geld konnten Schwimmbäder in der Zwischenzeit mit mir nicht mehr verdienen, denn es sind die Frauen, die fern bleiben.

Verbannung von Frauen aus der Gesellschaft

Es wird heute von Feministinnen gesagt, Muslime wollten Frauen aus dem öffentlichen Raum verbannen, aber ist es nicht so, dass Frauen im öffentlichen Raum ständig angegriffen werden.
Es gibt Männer, die lassen mich wissen, dass sie mit mir nicht zusammen arbeiten können, weil ich mit ihnen nicht ins Bett gehe und sie können mit mir im Raum nur an Sex denken. Und es gibt welche, die sagen: Wenn du auf diese Party gehst, dann musst du auch mit mir ins Bett gehen, weil ich das nicht aushalte mit dir in der Nähe. Und es gibt einen Freund, der mich anrief und sagte: In dieser Musikbar hätte der Barbesitzer ihm gesagt, er solle mich nicht mehr mit bringen, weil es einen Unverschämtheit wäre, dass ich da so sexy rum laufe und alle Männer anmachen würde, so dass die sich nicht mehr auf Tischfußball konzentrieren können. Das kann natürlich von ihm selbst gekommen sein, es ist aber die selbe Aussage.

Es gibt Männer, die dürfen sich mit mir nicht mehr treffen und mich nicht mehr einladen, obwohl sie vorher nur meine Freunde waren, ohne sexuelle Beziehung. Sie haben jetzt eine Beziehung und die Frau verbietet es ihnen, mit mir zu sprechen. Behaupten sie. Manchmal treffen sie sich mit mir heimlich, um mir das noch zum Abschied zu sagen. Für mich bedeutet das auch eine Verbannung aus dem Leben und dem öffentlichen Raum. Es wird dafür gesorgt, dass ich nicht in die Nähe von diesen Männern komme.

Diese Männer waren, während meiner Selbständigkeit, auch potenzielle Kunden für Websites oder Flyer oder Grafik-Designs. Ich wollte auch meinen handgearbeiteten Silberschmuck in einem Laden ausstellen, das war ausgemacht. Auf einmal ist die Sache geplatzt. Angeblich, war die Ehefrau im Nachbarzimmer und neidisch, weil ihr selbst gemachter Schmuck sich nicht verkaufte. Und so wurde dies die Begründung dafür, dass der Deal geplatzt ist: Die Frau sei schuld.

Ist die Frau immer Schuld?
Es kann sein, dass die Frauen der Generalsündenbock sind und ich nur nicht mehr erwünscht bin. Die Diskriminierten haben immer die Schuld.
Es kann aber auch sein, dass diese Geschichten stimmen, denn ich bin mit den Männern zuvor immer gut klar gekommen, bis ihre jeweilige Freundin und Frau davon mitbekommen hat. Schließen Frauen andere Frauen aus der Gesellschaft und dem Geschäftsleben aus?
Es kann natürlich auch sein, dass die Männer mich fallen lassen, weil es keinen Sex gab, den sie sich versprochen hatten und sie jetzt eine Freundin gefunden haben. Ich werde also nicht mehr benötigt.
Ich kann das nicht mit Bestimmtheit sagen. In jedem Fall werde ich aber diskriminiert.
Machen Männer nur Geschäfte mit Frauen, von denen sie sich Sex versprechen?

Dass Frauen aus dem Leben ausgeschlossen werden sollen, ist kein Problem, das Muslime importieren. Das können die Deutschen wieder einmal hervorragend schon selbst.

Was ich nur sagen will:

Gezielte Überfälle zur sexuellen Belästigung im Schwimmbad, sind kein muslimischer Import.

Es ist Rassismus, bestimmten Ethnien und religiösen Gruppen zu unterstellen, sie wären gewalttätiger als die anderen.
Oder es gilt die Schlussfolgerung: Nach meinem Erlebnis müssten alle blonden jungen Männer aus dem Schwimmbad ausgeschlossen werden. Natürlich werden sie davor geschützt, denn mir wird so etwas niemals geglaubt. Je häufiger mir das passiert, desto unwahrscheinlicher wird es dann auch noch. Ich traue mich kaum noch zu erzählen, wie häufig es in meinem Leben sexuelle Gewalt gab, aber es ist notwendig.

Es ist rassistische Apartheid, Menschen wegen ihrer Herkunft und Ethnie aus dem Schwimmbad zu werfen. Und es ist verfassungswidrig. Aber wen kümmert in Deutschland heute noch die Verfassung?

Hausverbot im Schwimmbad für Muslime:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/schwimmbadverbot-fuer-muslime-schlag-ins-wasser-14016621.html

Sexuelle Gewalt und sogar Verbannung aus dem öffentlichen Raum gehört, für mich persönlich, schon lange zum Alltag in Deutschland, alles andere ist scheinheilig.

Sinnvoller wäre es, und es wäre auch dringend notwendig, endlich etwas gegen die sexuelle Gewalt im Generellen zu unternehmen, anstatt sie zum Vorwand für die Diskriminierung von Gruppen zu verwenden.


© 21.05.2016 Autorin Frau Juliane Arnold. Eine Frau hat das geschrieben.
Wer Texte oder Bilder von mir nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte Texte oder Bilder von mir im Umlauf bringt, muss eines Tages mit den Konsequenzen rechnen. Artemisnews.de

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