Richter Frauenhass

Die Lächerlichkeit der Frau in den Augen der Parteiischen am Richtertisch.

Herr Fischer, seines Zeichens Bundesrichter in Karlsruhe, schreibt in der Zeitung, was er persönlich von Frauen hält.

„Fischer im Recht / Rechtspolitik: Frauenfilme zu Frauenwahrheiten und Frauenfragen

Eine Kolumne von Thomas Fischer “ http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/rechtspolitik-sexualstrafrecht-vergewaltigung-taeter-opfer-fischer-im-recht

Es ist ein vor sexistischem Frauenhass nur so triefender Artikel.

Gewaltenteilung gibt es wohl nicht, zwischen Justiz und Presse. Er darf hier in einer Zeitung breit treten, für wie geringfügig er das weibliche Geschlecht hält, mit allen Parolen und Suggestionen der Verniedlichung, Verlächerlichmachung und des Verurteilens von Leuten, die keine Frauenhasser sind. Nämlich die schrecklichen FRAUENFREUNDE!

„der Endspurt im Kreuzzug der Frauenfreunde, die Stille am BGH“ (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/rechtspolitik-sexualstrafrecht-vergewaltigung-taeter-opfer-fischer-im-recht)

FREUND der FRAU ist wohl ein Verräter?
(Das hat mir schon mein Vater gesagt.)

Männlichkeit verbindet eben mehr als Vaterschaft.

Diesen Vergleich darf ich mit einem Bundesrichter natürlich nicht ziehen. Es zeigt jedoch, dass die Frau in seinen Augen überhaupt keinen Stellenwert hat und auch keine Freunde in der Justiz und am Richtertisch. Er lässt keinen Zweifel daran, dass er die Frauen an sich verachtet und ihre Probleme lächerlich sind. Er beleidigt ihre Geschlechtsteile, als wäre dies eine Rechtfertigung dafür, dass Frauen wie Gina Lisa Lohfink selbstverständlich kein Recht auf Schutz vor Sexueller Gewalt haben.

Natürlich können Frauen wie ich, die ihn hier im Internet kritisieren und keinen Anwalt haben, aber damit rechnen, dass „Herr Mächtig“, sich gegen mich mit seiner nur ihm zur Verfügung stehenden Staatsgewalt wehrt. Falls ich irgend eine Formulierung falsch machen würde und ihn z.B. als Sexisten und Frauenhasser oder als parteiischen Richter bezeichnen würde, was er ganz eindeutig ist. Das ist nachweisbar.
Er wird es als Beleidigung ansehen, was über ihn selbst gesagt wird, während er sich über die Geschlechtsteile von Frau Gina Lisa Lohfink, als „Plastikteile“ lustig machen darf.

„denn als Mensch mit dem Beruf „Vorzeigen-von-dicken-Silikonbrüsten“ sollte man schon deutlich mehr verdienen als der Präsident eines Obersten Bundesgerichts.“ (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/rechtspolitik-sexualstrafrecht-vergewaltigung-taeter-opfer-fischer-im-recht/seite-2)

Der Herr Richter darf die Geschlechtsteile der Frau wohl beleidigen, und auch noch seinen Neid auf Ihr mutmassliches Einkommen aussprechen. Es soll nur die Würde der Frau Lohfink in den Augen der männlichen Leser senken und den Neid der anderen Frauen wecken. Sie wird so als Person demontiert und einem wenig angesehenen Beruf zu geordnet. Ihr Beruf besteht nicht aus dem Vorzeigen von Brüsten. Aber bei Ihrer Vergewaltigung wurden ihre Brüste gegen Ihren Willen begrapscht und eine Million von Mittätern (Es stand Vergewaltigung in der Filmbeschreibung) im Internet zur Schau gestellt. GEGEN DEN WILLEN DER FRAU wurden ihre Brüste vor gezeigt. Das ist auch nicht ihr Geldverdienst, denn der Profit landet beim Staat und den Pornowebseiten und den Vergewaltigern, die das Video gedreht haben und eben nicht bei der Frau.

Ansonsten betreiben Sie hier einen Rufmord an einer Frau, die mehr zu bieten hat. Auch ist das Vorzeigen von Brüsten etwas, das Männer gerne bei Frau Gina Lisa Lohfink sehen. Wenn Männer das so gerne von Frauen wollen, warum ist dann dieser Beruf so verachtet?  Weil die Schuld und die Scham immer auf die Frau projeziert werden. Männer die Frauen vergewaltigen und für Pornographie missbrauchen werden mit ihrem Lebenswandel hier nicht durch diskutiert, obwohl sie in diesem Fall die Kläger sind. Wird nicht der Lebenswandel der Kläger unter die Lupe genommen? Sind das Zuhälter und Pornodarsteller und Pornowebsitebetreiber? Sind das nicht Männer, die schon viele andere Frauen vergewaltigt und zur Schau gestellt haben, die sich nicht gewehrt haben? Und sind das nicht Männer, die sich immer wieder neue und jüngere Opfer suchen? Warum wird hier die Diskussion auf die Geschlechtsteile eines Vergewaltigungsopfers reduziert, anstatt über eine Gewalttat zu verhandeln, bei der nicht nur die Würde der Frau mit Füßen getreten wurde, sondern auch ihr Körper verletzt wird.

Mal zur Information: Das Eindringen in den Körper einer Frau gegen ihren Willen verursacht Wunden, die auch bluten können. Es verursacht Bauchschmerzen und Krämpfe. Es kann Krankheiten verursachen und Pilzbefall. Der Wille der Frau wurde deutlich zum Ausdruck gebracht. Danach ist alles was gegen ihren Willen mit ihrem Körper geschieht Gewalt. Es verursacht blutende Wunden und große Schmerzen. Das Verprügeln einer Vagina mit einem Penis ist Gewalt. Wenn die Frau nicht will ist sie nicht entspannt und nicht offen und es ist keine Form von Sexualität sondern es ist ein inneres Verprügeln der Geschlechtsteile eines Menschen.

Die Beleidigung von Frau Lohfinks Brüsten wird sicherlich keine Folgen haben, weil er als Bundesrichter die Macht hat, die mutmassliche Justiz immer auf seiner Seite zu haben. Er hat also Justiz und eine große Zeitung in seiner Gewalt und darf urteilen und beleidigen, wie er will.

Ein Bundesrichter sagt uns hier also, dass es nicht geht ein Freund der Frauen zu sein. Das ist in meinen Augen ein Frauenfeind. Also ein Parteiischer, der Justizurteile fällen darf, die dann nicht nur voraussetzt, dass der Zweifel für den Angeklagten ist und die Klägerin die Beweise erbringen muss, die so gut wie nie anerkannt werden, sondern dass die Frau nicht die Freundin ist, also der Mann. Doppelt benachteiligt ist die Frau, die glaubt, der Richter würde sich an das Gesetzt halten und die Gleichstellung von Mann und Frau im Grundgesetz kennen.  Nein, dieser Richter setzt die Hierarchie: Der Mann über der Frau durch, egal, wie ungesetzlich das auch sei. Er hält wohl eher wenig von den eh schon dürftigen Frauenschutzgesetzten.

Viel Spass haben all die Stammtischvergewaltiger sowieso zur Zeit mit ihrer Rechtslage, dass das Opfer Beweise für Gegenwehr erbringen muss. Eine Aussage genügt nicht und ein beweisbares Nein auch nicht. Die Beweise die erbracht werden und sei es auch noch so deutlich werden niemals anerkannt. Dann heißt es und es ist eine Unterstellung, die Frau hätte sich das selbst zu gefügt.
Selbst wenn Hämatome zwischen den Beinen der Frau sind und Schnittwunden an ihrem Hals.

Oder die Ohnmacht der Frau auf einem Video zu sehen ist und trotzdem nicht gesehen wird, dass die Frau ohnmächtig ist, denn die Ohnmacht der Frau beweist die Ohnmacht der Frau und damit wurde etwas an ihr gemacht, worüber sie gar kein Einverständnis geben konnte, weil sie ohnmächtig war.
Dass nach Monaten keine K.O Tropfen mehr in ihrem Blut feststellbar waren, beweist nicht, dass sie lügt, weil K.O Tropfen sich innerhalb von Stunden nicht mehr nachweisen lassen.
Die gefilmte Ohnmacht wäre genug, wenn das Opfer ein Mann wäre. Wir messen aber in Deutschland mit zweierlei Mass.

Und wäre es nicht Gina Lisa Lohfink, die als Mensch diskreditiert wird, weil Männer in ihr ein Sexobjekt mit anderem Status sehen, als andere Frauen ihn haben und sowieso, wie Männer ihn haben. Wie verfassungswidrig das auch sein mag. Menschen mit anderem Geschlecht einen anderen Status zu geben ist verfassungswidrig, das sollte ein Bundesrichter wissen. es interessiert ihn aber nicht.

Viele Männer, so wie Richter Fischer, sehen in der Frau immer noch einen Menschen mit niederem Status und sie machen öffentlich keinen Hehl daraus.
Wenn sie sich dann noch so verhält wie Gina Lisa Lohfink verliert sie erneut an Ansehen. Gina Lisa Lohfink verhält sich nämlich so, wie Männer es sich von ihr sehnlichst erwünscht haben. Sie hat aus sich selbst einen Männertraum gemacht, der all ihre Wünsche respektiert und ihnen auch viel entgegen kommt, indem sie ihre Reize vor führt. Der Dank der Männer ist absolute Verachtung. Sie sinkt im Ansehen der Gesellschaft noch eine Stufe tiefer. Das darf der Herr Bundesrichter auch noch mal betonen in der Zeitung, die gar nicht unparteiisch ist, sondern nicht „frauenfreundlich“, also frauenfeindlich. Wir haben einen Richter hier, der öffentlich alle sexistischen Register zieht um Frau Gina Lisa Lohfink zu diskreditieren. Gerechtigkeit ist in seinem Gerichtsaal sicher nicht zu erwarten. Schon dreimal nicht für eine Frau, deren Aussehen ihren Status noch einmal in den Augen des männlichen Richters gesenkt hat.

Etwas nicht beweisen zu können heißt nicht, dass die Frau lügt. Nur vor deutschen Richtern und Vergewaltigern, die Spass daran haben ihre Opfer für das „Sichwehren“ nochmals zu bestrafen und dies öffentlich und gesellschaftlich legitimiert.

Die Botschaft der Vergewaltiger ist Frauenhass. Sie sagen dir: Du darfst über dich selbst nicht bestimmen und ich darf dich quälen so viel ich will. Es geht um Macht und Gewalt. Die deutsche Justiz sagt das selbe. Du darfst dich nicht wehren und der Vergewaltiger darf mit dir machen was er will. Denn du „kannst es nicht beweisen“, dass du nicht gewollt hast. Und solltest du es doch beweisen können, so wie Gina Lisa Lohfink, die ihr Nein auf Video aufgezeichnet hat, dann interessiert es die Justiz einfach nicht.

Ich sehe Sie vor mir Herr Fischer und ich weiß, dass Sie dieses Blog lesen, ihre bisherigen Anspielungen wurden bemerkt, und ich kann mir ihr erfreutes Machtgefühl vorstellen, dass Sie empfinden, wenn Sie daran denken, dass ich gegen mein Leiden absolut nichts unternehmen kann. Sie haben die Justiz, ich nicht mal ein Recht auf meinen Körper. Sie schreiben hier in schlimmster sich gegenseitig auf die Schulter-Klopfende Stammtischhäme über Frau Gina Lisa Lohfink, als wäre Sie ein Stück Silikon.

Die Vorherrschaft und die Macht des Mannes ist das Ziel aller Vergewaltiger. Auch das Geld spielt im Fall Gina Lisa Lohfink eine Rolle. Zu viele andere Männer wollen sich an ihrem Leiden öffentlich ergötzen. Auslegung bleibt ja in Täterhand.

Herr Fischer, ein Beispiel, ich leihe mir mal ihr Auto, ich habe grad keines. Ich fahre es etwas zu Schrott, das musste einfach mal sein, richtig schön gas geben. Die Beulen darin haben Sie zuvor sicher selbst rein gefahren. Das Gegenteil können Sie nicht beweisen also reden Sie kein falsch Zeugnis gegen mich. Sie haben es mir nicht erlaubt? Egal, sie sind nicht körperlich eingeschritten, als ich es mir genommen habe. Sie können auch gar nicht beweisen, dass Sie mir das Benutzen Ihres Autos für ein paar Stunden gar nicht erlaubt haben? Also war es auch okay. Irgend wann steht es schon wieder da?

Das stimmt nicht?

Warum gilt das Recht, das Sie über ihr Auto haben mehr als, das Recht, das ich über meinen Körper habe?

Wenn ich ihnen nicht erlaube ihn zu benutzen, dann gilt das auch, wenn ich das nur mündlich mitteile. Wie ein mündlicher Vertrag. Es ist ein Hausfriedensbruch in meinem Körper und eine Sachbeschädigung entstanden. Würden Sie das so einstufen, dann hätte ich ja das Recht auf Nein! Ich bin es nicht, die meinen menschlichen Körper unter das Recht eines Autos stellt, sondern die Gesetzte und dies Justiz und ich bin es nicht, die ihn daher absolut entwertet, sondern Gesetze und Justiz. Mein Körper ist mein Besitz, es wäre schön, wenn ich über ihn genauso bestimmen könnte, wie über mein Auto. So sieht´s aus.

Und nochwas Herr Fischer,

DIE ZEHN GEBOTE

„Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.“( https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote)

(Persönliches Gebet nebenbei: Möge Jahwe mich aus dem Sklavenhaus Deutschland führen, in dem mein Körper für alle Männer zur freien Verfügung gestellt wird, seit ich lebe.)

Die 10 Gebote sind die Religion der Juden und sie stehen in der Tora. Christen haben Teile übernommen.

Die 10 Gebote sind nicht unser Grundgesetz.

Sie als deutscher Bundesrichter unterstehen in erster Linie dem deutschen Grundgesetz.

Ein Gebot für unparteiische Richter scheint es im Grundgesetz nicht zu geben. ….

Trotz allem berufen Sie sich jetzt auf die 10 Gebote. Bitte dann beachten Sie alle Gebote.

Sie halten der Frau Gina Lisa Lohfink und allen anderen vergewaltigten Frauen vor, sie würden die Gebote Gottes übertreten.

Erstens: Wir leben nicht in einem Gottesstaat.

Zweitens: Es gibt nicht nur das Gebot: Du sollst kein Falsch Zeugnis reden, sondern auch das Gebot: Du sollst nicht ehebrechen.

Drittens: Es liegt nicht im Ermessen eines Vergewaltigers zu sagen, was der Wille der Frau ist. Frau Lohfink hat kein falsch Zeugnis geredet, wenn sie sagt, sie wollte die Vergwaltigung nicht. Die Frau sagt die Wahrheit. Das Nein wurde nachgewiesen und es gibt eine Lücke in unserem Strafrecht, die Unrecht bedeutet.

Sie messen wie Sie selbst wollen, mit zweierlei Mass. Und das „Nicht Ehebrechen“ bezieht sich nicht darauf, dass die Frau für die öffentliche Zurschaustelleung von ZWEI Männern vergewaltigt werden darf.
Ist das Ihre Form von Christentum?
Wie es im Fall Gina Lisa Lohfink geschah. Christliche Werte, auf die Sie sich gerne berufen werden hier sicher nicht eingehalten.

Ein Falsch Zeugnis wäre es, wenn es eine Lüge wäre. Sie als Justiz glauben inzwischen generell, vor allem bei Frauen, alles was nicht bewiesen ist, sei eine Lüge. Im Fall Gina Lisa Lohfink wurde eine Vergewaltigung nachgewiesen, die auf Video zu sehen ist. Da gibt´s auch keine  Umdeutung mehr.
Es besteht eine Gesetzeslücke, die diese Form der Vergewaltigung über die Hintertür legalisiert.
Dies ist ein geltendes und schreiendes Unrecht. Egal, wie sehr sie das Leiden der Frauen auch bagatellisieren, verspotten und verharmlosen und der Lächerlichkeit preisgeben, wie es in ihrem Text zu lesen ist.

Hätten wir ein Land, dass die 10 Gebote beachtet, dann wäre das Verbrechen Vergewaltigung Ehebruch und würde bestraft werden.

Sie deuteln an Zahlen herum, die eine Frauenzeitschrift heraus gebracht hat. Es gibt viele weitere Studien und Quellen und Statistiken, die diese Zahlen beweisen. Über Kommastellen zu diskutieren ist da sinnlos.

LEUGNUNG ist keine Lösung, das ist das Verfahren von Tätern, die leugnen, dass die Aussagen der Opfer wahr sind und es sind die Täter, die „falsch Zeugnis“ sprechen.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/rechtspolitik-sexualstrafrecht-vergewaltigung-taeter-opfer-fischer-im-recht

Und Herr Fischer, wenn Sie ein christlicher Richter sind:

„Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet.“ (Matthäus 7,1)

Sie Herr Richter Fischer scheinen nur die Frauen zu richten.

Den Menschenrechtskampf der Feministinnen mit PEGIDA gleich zu setzten, zeigt, dass ihr Artikel ein Propagandanivau erreicht hat. Die Ziele der PEGIDA und der Feministinnen haben nichts miteinander gemeinsam. Sie diskreditieren die Frauen hier nur als rechtsradikal.

Ein weiteres Zitat von Herrn Bundesrichter Fischer zeigt uns, welch tiefster Frauenverachtender Sexismus uns Frauen treffen wird, sollten wir auf das Recht in Deutschland vertrauen:

„…wird die Selbstbestimmung der deutschen Frau ein Niveau erreicht haben, das ihrer Sehnsucht genügt: Die Verschmelzung von Louboutin-Trägerin, Aufsichtsratsvorsitzender und ewigem Kind. Auf hohen Absätzen, doch immerzu missbraucht. Auf lukrativen Posten, doch immer noch zu kurz gekommen. Auf immer unverstanden sowieso: Kaum trippelt man selbstbestimmt im kurzen schwarzen Spitzenkleidchen übers Parkett, honigblond hochgesteckt, Augen bewimpert, Lippen geschürzt, Brust irgendwie gestützt – da starren frech schon wieder: Männer.“ http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/rechtspolitik-sexualstrafrecht-vergewaltigung-taeter-opfer-fischer-im-recht/seite-2

Er malt uns eine hasserfüllte verachtende Karikatur von einer Frau, deren weibliche Attribute eben die Schuld an der Belästigung der Männer seien. Und dies gilt generell. Während Männer und Frauenzeitschriften die Frauen Deutschlands ständig dazu auffordern, sich genau so zu benehmen und zu kleiden, wie Herr Fischer es beschreibt gilt das Gleiche dann als Rechtfertigung für die Verhöhnung der Frau über ihren Körper. Ein sexistischerer Text ist mir bisher nicht unter gekommen. Die meissten gelten im Internet als Hasskommentare sogenannter „Männerrerchtler“ die lieber unter falschem Namen alle Frauen als gesamtes Geschlecht verleumden, herabwerten und zur Karikatur diskreditieren. Die Kleidung der Frau ist kulturell geprägt. Und Herr Fischer: Ohne Honigblond gefärbtes Haar bekommt eine Frau in Deutschland gar keine Arbeit! Auch dies wurde schon besprochen. Die deutsche Gesellschaft stellt an eine Frau Anforderungen, die sie zugleich als Begründung für ihre Entwertung und als Grund für die Gewalt gegen Sie benennt. Natürlich werden auch Frauen die sich nicht an die kulturelle Kleidervorschrift halten beschimpft als lesbisch frustrierte lila Latzhosen tragende Feministinnen. Wenn in diesem Fall auch nicht von ihnen, denn diese Damen werden seltener Opfer von Vergewaltigungen. Wer einen Menschen entrechtet muss ihn zuerst der Lächerlichkeit preisgeben und sein gesamtes Sein herabwerten und verspotten. Dies ist ein Paradebeispiel für Frauenhass in Reinkultur.

Das Aussehen entscheidet nicht mit bei dem Urteil über einen Menschen?

Die Höhe der Absätze der Frau ist so wichtig wie witzig, wie das Übergewicht das an manchen ganz bestimmtem Männerbauch deutlich erkennen ist oder die Glatzenbildung die im Ansatz zu sehen ist. Es zeigt, dass diese Personen sich dem Fussball- guckenden Biersaufen hingeben und dem Stammtischgeschwätz beim Oktoberfest in weibliche Dekolteesgrapscher.

Auch das deutliche Unattraktivität schmerbäuchiger hypothetischer ältlicher Männer scheint diese zu frustrieren, wenn die junge hübsche Blondine, sie nicht weiter beachtend am Strassenrand stehen lässt.
So wird diese Frau wird also im Internet gnadenlos dafür beschimpft und daher wird der jeweilige Mann seine politische oder juristische Macht dazu benutzen, dass diese Frau zum Freiwild erklärt werden darf, dass jeder Mann vergewaltigen darf, wie er will.
Er könnte sie ja mal erwischen mit einem Getränk in der Hand. K.O Tropfen gibt´s zumindest in Stuttgart in jeder Bar und auf jeder Party.
Das Recht wird er schon aushebeln.

Und sagen Sie mir jetzt nicht, ich solle nicht das Haus verlassen, als wäre Selbstgefangennahme eine Lösung.

Fischer im UNRECHT.

Nochwas: NEIN! HEISST NEIN.
Gehen Sie davon aus, dass es Nein heißt, wenn sie zuvor kein Ja gehört haben. Auch wenn ich ohnmächtig am Strassenrand liegen sollte.
Heißt das NEIN!

UND DANN Herr Fischer ist es vor Gott ein Ehebruch und ein Verbrechen. Egal, wie SIE das Gesetzt hindeuteln.

In eigener Sache:
Der Mann, den ich will, dem sage ich Bescheid über Ja. Für alle anderen gilt NEIN. So sollte auch das Gesetz sein.


© 23.Juni 2016 Autorin Frau Juliane Arnold. Stuttgart.
 Artemisnews.de; blog.artemis.li

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