Private Leaks: Email von meinem Vater

Nach Vergewaltigung in der Kindheit. Versuchte Kommunikation mit meinen Eltern.

Wie lebt es sich in einer Missbrauchsfamilie.

Im Jahr 2014 ungefähr im Juni schrieb ich einen liebevollen aber deutlichen Brief an meine Mutter, indem ich sie fragte, warum sie und meine Tante von meinem Kindesmissbrauch nichts mitbekommen hatte, obwohl ich sie als Kind darauf aufmerksam gemacht hatte. Die Therapeutin hätte mir erklärt, dass solche Mütter oft selbst Opfer von Kindesmissbrauch wurden und etwas verdrängen müssten und dann auch verdrängen, dass die eigene Tochter auch missbraucht werden und es einfach nicht sehen würden. Ich habe sie also darauf hin in einem Brief angesprochen. Am Telefon war zuvor kein vernünftiges Gespräch mehr möglich gewesen, ohne dass sie mich anschrie. Ich habe von meiner Mutter, bis auf eine Geburtstagsglückwunschkarte, seither nie wieder etwas gehört. Die Antwort auf den Brief kam Wochen später von meinem Vater.

Email

Meine Antwort


(Email: Name der Schwester geändert)

Betreff: 
kopie
Datum: 
Mon, 01 Sep 2014 12:35:05 +0200
Liebe Juliane,

wir wollen dir in dieser E-Mail kurz gemeinsam darstellen, wie wir im Moment und während der letzten Wochen über die Vorwürfe an Mama und Agnes aus deinem Brief vom Juni an sie und Papa denken. Es gibt in deinem Brief zwei Möglichkeiten: entweder ist Mama (und auch Agnes) ein Monster, das ihr Kind im Stich lässt oder sie und Agnes leiden unter gemeinsamer Amnesie, weil sie zuvor ebenso von ihren Eltern missbraucht wurden (bedeutet Oma und Opa sind dann die Monster).

Während der letzten Wochen haben wir uns jede Menge Gedanken darüber gemacht, wie wir mit diesen Behauptungen umgehen sollen

Zunächst mal dazu wie es dir gehen muss und wie es Mama geht:

Aus deiner Sicht: Du musst dich im Moment unglaublich schrecklich fühlen, sehr einsam und wie in einem Albtraum gefangen.

Aus Mamas Sicht: Unglaublich tiefe Kränkung!

Jetzt zu uns:

Aus S. (Schwester) Sicht: Das ist eine entsetzliche Behauptung, der ich nicht eine Sekunde glaube oder jemals glauben werde. Mama und Agnes haben mir immer nur geholfen und in meiner Erinnerung habe ich mich immer nur bei beiden total geborgen und gut aufgehoben gefühlt (ich denke nicht, dass ich ebenfalls unter Amnesie leide). Ich durfte auch jederzeit immer Nein sagen, wenn ich etwas nicht wollte und konnte mich Mama mit all meinen Problemen immer anvertrauen. Sie hat mir und auch dir sehr viel Liebe geschenkt und sich aus meiner Erinnerung immer für uns beide eingesetzt. Woher deine Erinnerungen, kommen ist mir ein Rätsel (einzige Erklärung, die ich inzwischen im Internet recherchieren konnte wäre: http://www.false-memory.de/). Dabei stelle ich nicht in Frage, dass dir in deinem Leben andere schreckliche Dinge widerfahren sein können.

Aus Papas Sicht: wie vor den Kopf gestoßen und traurig, das du so etwas denken kannst.

Wir wollten dir das alles sagen und dir auch sagen, dass wir auf keinen Fall den Kontakt zu dir aufgeben wollen. Es war uns aber wichtig klarzustellen, dass wir keinenfalls glauben, dass Mama oder Agnes wissentlich oder unwissentlich zulassen würden, dass du zu Schaden kommst.

Papa: Zur Wohnung: ich komme bei dir vorbei und den Wasserhahn einzubauen  vermutlich am kommenden Dienstag Nachmittag wenn du da Zeit hast.

Viele liebe Grüße dein Papa und deine S. (Schwester)

Als Antwort habe ich leider zuerst meine Schwester beschimpft, ohne zu merken, dass sie davon wohl gar nichts weiß und vielleicht selbst ein Opfer ist. Es tut mir sehr leid. Wir werden aufeinander gehetzt. Ich habe meinem Vater noch einige Emails geschrieben, die meist komplett ignoriert werden, es sei denn, ich drohe mit einem Anwalt als seine Mieterin habe ich das Recht auf eine Nebenkostenabrechnung. Nur diese konnte ich von ihm irgendwann bekommen. Der Wasserhahn ist immer noch kaputt.

Die False Memory Theorie ist eine Standardreaktion von Pädophilen/ Pädomisos. Sie leugnen jegliche Wahrheit der Erlebnisse und Erinnerungen der missbrauchten Kinder und schieben den Therapeuten die Schuld zu.

Nachtrag: Kommunikation mit der Schwester


Am 23.02.2017 um 17:27
Liebe S (Schwester),

bitte schau mal den unteren Text an und sage mir, dass du das überhaupt jemals selbst gelesen hast. Mehr will ich gar nicht wissen, als ja oder nein.

Vielen Dank für deine Hilfe

Grüße

Juliane

 


Am 23.02.2017 um 22:02
Liebe Juliane, ja, das habe ich gelesen und auch mitgeschrieben.  Viele Grüße  S (Schwester)

28.02.2017 um 10:00 
Deine Kinder tun mir leid

© 24. Februar  2017 Autorin Frau Juliane Arnold. Stuttgart, Deutschland.
 Artemisnews.de


Aktualisierung 29.10.2017

Hallo Katja,
ich muss dir mal mitteilen, dass ich dein Verhalten absolut niederträchtig finde.
Du hast meinen Brief, den ich an Mama und nicht an dich geschrieben habe, damals gelesen und für Mama beantwortet, die sich zu schade war oder zu schuldig, um selbst zu antworten.
Du nutzt immer deine Vorteile aus, dass du der Liebling deiner Eltern bist, ganz besonders, weil deiner Mutter nur Heirat und Söhne wichtig sind. Meinetwegen auch Töchter. Sicher wirst du ständig zum dritten Kind gedrängt.
Du weißt genau, wann der Wind gegen mich weht und manipulierst kräftig, um weitere Vorteile für dich heraus zu schlagen. Du bist immer schon neidisch auf alles gewesen, was ich habe und erst wenn ich tot bin wirst du zufieden sein und maulen, dass du meine Sachen und mein Geld nicht schon früher ganz alleine gekriegt hast, weil du ja so viel toller und wertvoller bist für deine Eltern, als ich.
Deinen Brief damals fand ich unter aller Sau, wie DU beschlossen hast, dass ich kein Mitglied der Familie mehr sein darf. Einfach, weil euch der Manfred soviel mehr bedeutet als ich und weil mein Missbrauch mir so schön weh tut, dass man mir maximales seelisches Leiden zufügen kann. Den Sadismus hat du gut von deiner Mutter gelernt. Sieh her: Hier tut Juliane etwas weh, da hauen wir jetzt rein und beleidigen und verletzten sie da, wo es am meißten weh tut. Vielleicht können wir ja einen Selbstmord oder Herzanfall herbei führen.
Es war ein Herzanfall. Herzlichen Glückwunsch zu der gelungenen seelischen Gewalt. Ich hatte starke Schmerzen in der Brust und in den Armen und war beinahme ohnmächtig flach gelegen, bis es wieder besser war. Da ich von allen guten Seelen verlassen worden bin holt auch niemand für mich einen Krankenwagen.
Ein toller Anlass ist das jetzt für euch, eine neue Gemeinheit gegen mich abzu lassen, wie es üblich ist in der Familie: Du zeigst eine Schwäche und die anderen benutzen sie, um dich zu bestehlen oder noch weiter zu verletzen und zu schädigen.
Inzwischen wollt ihr das in der Wohnung steckende Geld. Und natürlich ständige Zahlaungen von mir auf dein Konto. Dabei ist es euch auch egal, ob mich das Jobcenter auf 0 € setzt oder ich auf der Strasse sitze. Dabei brauche ich das Geld dringend für eine Mietkaution einer neuen Wohnung und Männern, die ich fürs Umziehen bezahlen muss.
Ich habe niemanden mehr auf der Welt und da muss eurer Bosheit und eurem Sadismus richtig gut tun und ihr könnt euch über die sexuelle Erniedrigung in meiner Kindheit kaputt lachen und das zum Anlass für weitere Gemeinheiten und Bestrafungen mir gegenüber machen.
Mir ständig Wahnsinn und Einbildung zu unterstellen ist nur ein Teil der Gewalt, der zu der Tat dazu gehört. Es ist ein Teil der Vertuschung und der seelischen Grausamkeit an der du dich voll und ganz beteiligt hast.
 
Also, lassen wir dieses Jahr die geheuchelten Glückwünsche. Du gibst erst Ruhe, wenn du alles für dich alleine hast.
Gerechtigkeit und Liebe gibt es für mich nicht in der Familie, nur Ausbeutung, Hohn, Gewalt und Gemeinheit.
 
Ein wirklich großartiger Erfolg eures gemeischafltichen Vernichtungsversuchs mir gegebüber.
Nach dem Motto, sie hat keinen Mann und keine Kinder soll sie sterben, denkt deine Mutter mir gegenüber. Die hat sowiso immer nur "du bist behindert und minderwertig" zu mir gesagt.
Hör einfach auf zu schreien, ich wäre verrückt. Eine Tochter oder Schwester so sehr zu schädigen, wie nur möglich ist ebenso verrückt. Die totale Herzlosigkeit und Erbarmungslosigkeit deiner Eltern mir gegenüber ist in allen ihren Briefen deutlich zu erkennen.
Mit der Peitsche knallen und sagen: "Du wirst geliebt. Gefälligst oder ich töte dich." Ist kein Argument. Eine Metapher, du musst nicht gleich wieder sagen, Aber das war nicht der Wortlaut. Wie immer abweichend vom Thema von euch reagiert wird.
Eine Konkrete Aussprache über ein Thema gibt es nie, sondern beleidigtes Getue und Schuldzuweisungen und Drohungen und Verletzungen, sind alles, was du und deine Mutter mir immer antworten.
Die Psychologie sagt: Ihr weigert Euch auf einer Metaebene zu diskutieren.
 
So, ihr habt also was ihr wollt.
Alles für euch alleine, müßt nicht mehr mit mir teilen.
Deine zickigen, zutiefst verletzenden und gehässigen Antworten bin ich leid.
 
Juliane

© 29 Oktober  2017 Autorin Frau Juliane Arnold. Stuttgart, Deutschland.
 Artemisnews.de

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