Penisbeweistest für weiße Männer?

Wie Sprache und PR manipulierend rassistisch und sexistisch diskriminierend eingesetzt wird.

Herabwürdigung von weiblichen und schwarzen Personen als neuester Trend im Onlinemagazin Spiegel und anderen Onlinemedien.

Verbale Erniedrigung und Herabwürdigung des Frauseins und der Frauen im Allgemeinen ist der neueste Trend der Spiegel Online Kolumnisten. Es wird nicht gespart mit aus der Biedermeierzeit stammenden sexistischen Parolen, um das Frausein und die weiblichen Menschen zu beschreiben und sie auf einen untergeordneten Platz zu verweisen.

Beliebte Schlagworte:

– Das schwache Geschlecht

– die Minderheit Frauen

Zum Glück ist es nicht möglich, das getippte Unterwerfen des weiblichen Geschlechts unter das männliche zu lesen, ohne dass dafür zur Kasse gebeten wird und so werden sich einige LeserInnen diese Sprachergüsse der schreibenden Herrenrechtler ersparen. So wie ich. Trotz allem liest sich die Einleitung als eine Mischung aus rassistischen und sexistischen Thesen, die von weißen (nicht mal immer blonden) Männern geschrieben werden, die um ihre Vormachtstellung in der Welt bangen.

Frauen an der Macht: Fisch mit Fahrrad“ (http://www.spiegel.de/politik/ausland/merkel-may-clinton-kommt-das-zeitalter-weiblicher-vernunft-a-1102948.html)

Sie machen sich Sorgen, dass die Welt in den Händen einer Frau sein könnte, die keinen Penis nachweisen muss, wie es in der Papstwahl Pflicht ist.

Im Vatikan wurde früher angeblich die Papsttauglichkeit durch das „habet testes“ festgestellt.“ (http://www.spiegel.de/politik/ausland/merkel-may-clinton-kommt-das-zeitalter-weiblicher-vernunft-a-1102948.html)

Für alle, die es nicht wissen: Der gewählte Papst muss sich auf einen Stuhl mit einem Loch in der Mitte setzen, ein anderer Mann wird dann an seine Hoden und seinen Penis fassen, um ihr Vorhandensein zu überprüfen. ….

Vielleicht auch ihre Größe, das weiß ich nicht genau.

Es gäbe heute das „hartnäckige Gerücht“, dass Frauen auch regierungsfähige Menschen wären. Subtil führt uns Autor dahin zu denken, dass das natürlich völliger Schwachsinn sei und Frauen mit bestandenem „Penisvorhandenseintest“, also Männer, die besseren Politiker wären.

Jakob Augstein scheut sich nicht, genau dies in seinem Text zu erwähnen. Er fürchtet die zukünftige Macht von Hillary Clinton, weil sie keinen Penis per Gesetz nachweisen muss.

Bioliogistischer kann eine sexistische Diskriminierung kaum noch stattfinden.

Seine Einstellung stammt also noch aus der Zeit vor der Einführung des Frauenwahlrechts um 1900. Zeit ist jedoch kein Zeichen für Fortschritt, wie die Katholische Kirche beweist. Und rückständige Kulturen und Religionen wie die Katholische Kirche sind kein Vorbild für eine moderne Demokratie. Allein seine Überschrift deutet an, dass eine Frau an der Macht, ein Fisch mit Fahrrad sei, also ein Mensch ohne Penis. Und ein Wesen, dass mit diesem „Gerät“ namens Macht überhaupt nichts anfangen kann und dabei noch ersticken würde. Er manipuliert die LeserInnenschaft zu dem Denken, dass das Besitzen eines Penis dafür notwendig sei, ein Land zu regieren.
Natürlich wird erstmal hinterfragt, ob Frauen ein Zeitalter der Vernunft einleiten würden, nur um sämtliche frauenfeindlichen Vorurteile, die die Mannheit für das Weibliche so aufbringt, gepaart mit ein wenig rassisitscher Diskriminierung des jetzigen Präsidenten der USA, Barack Obama. Frauen und Schwarze werden als Randgruppe diskriminiert. In den USA stellt die schwarze Bevölkerungsgruppe 12,6 % (https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Staaten#Ethnien_und_Einwanderergruppen) der Bevölkerung. Die weibliche Bevölkerungsgruppe 46 %, also eine Randgruppe neben den 56 % Männern. (Laut Geburtenrate in Deutschland) Es handelt sich bei seinem Verhalten um eine klassische Form des Diskriminierens. Gleichzeitig wird erklärt, dass solcherlei Randgruppen wohl auch nicht besser regieren, anhand des Beispiels von Barack Obama. Also einfach eine Behauptung, die nur seiner persönlichen Meinung entspricht und nicht den Tatsachen.  Anscheinend wünscht er sich den Kriegsverbrecher und Folterer George W Busch zurück und er scheint wohl auf Seiten des Penisbeweiserbringers Donald Trump zu sein, der weder schwarz noch eine Frau ist und das ist alles, was es an Kritik gibt.

Das Herabwürdigen von Personen aufgrund körperlicher Merkmale, wie Hautfarbe, Haarfarbe oder Geschlecht. Geschickt verpackt in eine pseudowissenschaftliche Fragestellung, was es für die Welt bedeutet, wenn Frauen an der Macht sein würden. Er bezeichnet Barack Obama als Vertreter einer Randgruppe, genau wie die weiblichen Personen der Welt
„Dabei weiß man spätestens seit Barack Obama: Randgruppen machen auch keine bessere Politik – wenn man Frauen ausnahmsweise mal dazuzählen darf.“

(http://www.spiegel.de/politik/ausland/merkel-may-clinton-kommt-das-zeitalter-weiblicher-vernunft-a-1102948.html)

Nein, man darf Frauen nicht zu den Randgruppen zählen, genauso wenig wie Schwarze. Allesamt sind BürgerInnen des Landes mit gleichen Rechten und ohne Sonderstellung. Bestenfalls sind Frauen und Schwarze AN DEN RAND GEDRÄNGTE GRUPPEN. Oder der Autor wünscht sich dieses. Am liebsten zementiert Mann das an den Rand drängen, indem diese Begriffe erwähnt werden. Die kleine Nebensächlichkeiten Frau oder Schwarzer Mann  sollen nicht nach der Macht greifen, ihre Unwichtigkeit wird mit dem Wort Randgruppe suggeriert. Solche Worte und Sätze manipulieren das Unterbewusstsein und das Denken der Menschen auf subtile Art, die nur wenige erkennen können.  Natürlich holt es auch alte Biedermeier-Weltbilder aus der untersten Schublade hervor, die ein Denken von 1800 wieder herstellen sollen, als die herrschaftliche Welt nur weißer Männer noch für diese alleine in Ordnung war. Die Frau ein rechtloses Wesen war und der schwarze Mann ein Sklave. Wahrscheinlich ist es Donald Trump, der die Hoffnung in solchen Männern weckt, dass sie ihre  Vormachtstellung unter seiner Herrschaft wieder zurück erhalten. Was dies aus der Welt macht ist zu erwarten: Freut euch auf die Pferdekutsche. Wir gehen gemeinsam zurück in die Vergangenheit. Wäre dem nicht so, müsste Mann die Tatsachen der äußeren körperlichen Merkmale an PolitikerInnen nicht so ausführlich und häufig diskutieren, wie es zur Zeit geschieht. Gäbe es keine Diskriminierung von Frauen und Schwarzen, wäre all dies eines Diskussionsthemas und einer Zeitungskolumne nicht wert und nicht interessant. Das wäre wirklich ein Zeitalter der Vernunft, wenn die Macht der Frauen und Schwarzen nicht misstrauisch und skeptisch unter die Lupe genommen werden würde, als würde es dieselben zu schlechten PolitikerInnen machen. Dies wurde ebenfalls von Herrn Augstein suggeriert.

Ein weiterer Verfechter uralter Rollenbilder und sexisitscher Klischees ist der Herr Jan Fleischhauer, der ebenfalls in Spiegel Online schreibt. (Ich konnte beide Artikel nur beginnend lesen, keine Sorge Herr Fleischhauer, ich gebe für solche Texte kein Geld aus)

Er schafft es, aus dem ersten, sehr hart erkämpften Schritt in ein gewaltfreies Geschlechterverhältnis in Deutschland, also unser neues Sexualstrafrecht eine Umdefinierung zu gestalten, die selbiges als Rückschritt bezeichnet. Und zwar für die Frau und nicht für den gewalttätigen Mann.

S.P.O.N. – Der Schwarze Kanal: Rückkehr des schwachen Geschlechts

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sexualstrafrecht-rueckkehr-des-schwachen-geschlechts-kolumne-a-1102387.html

Regression ist es für Herrn Fleischhauer, wenn Männer den Willen einer Frau respektieren müssen, wie es das neue Gesetz vor sieht. Für den Herrn Fleischhauer scheint das eine Schwierigkeit darzustellen.

Das Anwenden von körperlicher Gewalt muss durch körperliche Gewalt beantwortet werden. Das ist der alte Stand der Dinge. Also ein martialisches Recht des Stärkeren, wird heute ersetzt durch das verwenden von verbaler Kommunikation, wie es im Allgemeinen in einer zivilisierten Gesellschaft üblich ist. Dieses gilt in Deutschland erst seit letzter Woche auch für das Vergewaltigen von Frauen und ihr Mitspracherecht über ihren eigenen Körper. War für Sachgegenstände galt, bei denen ein verbales Nein genügte, gilt nun auch menschliche Wesen. Das Verwenden körperlichen Widerstandes stammt als Kommunikationsmittel aus der Steinzeit oder aus der Zeit, als die Menschen noch wie Affen auf den Bäumen hausten, also noch Affen waren. Deutschland hat den Schritt zur Verwendung zur Sprache als Willensäußerung gemacht. Das nennt dieser Herr Fleischhauer eine Regression. Besonders, weil sein Text vor allem die psychologische Suggestion vermitteln soll: Frauen sind schwach und jetzt sind sie noch schwächer. Sie müssen nicht einmal mehr Muskelkraft mit einem Mann messen, um weiterhin unverletzte Körper zu besitzen. Darum gelten sie für die Mannheit mit diesen Ansichten nun als schwach. Muskelkraft und körperliche Gewalt sind eben immer noch die Grundlage für den Machtanspruch der Männer über die Frauen, sowie der Nachweis, einen Penis zu besitzen.
Die Ideale unserer Kultur sind mancherorts bereits weiter entwickelt. Wir haben Gleichstellungsgebote und Menschenrechte. Wir sollten uns von diesen Männern nicht verbal ins 18. Jahrhundert zurück befördern lassen.
Oder auf die Bäume zurück mit Körpersprachenkommunikation und UFF UFF schreien.

Natürlich gibt es einen weiteren Kolumnisten, Richter Fischer, der die antifenministische bzw. frauenfeindliche Liga bei Spiegel Online vertreten darf.

Fischer vs. Stokowski: Das Winden der Wörter – Ja heißt Nein

(http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/thomas-fischer-antwort-auf-kolumne-von-margarete-stokowski-a-1101994.html)

Er bekommt einen Extrabeitrag in der Kolumne, um der feministischen Kolumnistin Margarete Stokowski zu antworten. Um ihr mal wieder zu zeigen, dass Frausein keine Qualifikation für Frausein ist, sondern nur Rechtsexperten wissen, was Frauen in Wahrheit fühlen und wollen. Er selbst ist natürlich ein Rechtsexperte und verweist alle anderen auf ihren Platz, die diesem Recht nur ausgeliefert sind und eines benötigen, falls sie als Personen in einem mutmaßlichen Rechtsstaat von diesen Rechten betroffen sind oder diese Rechte ihnen entzogen werden sollen.
In diesem Fall ist die Personengruppe Frauen in einer anderen Lage und beurteilt automatisch die Situation anders als die Personengruppe Männer, denn bei 99 % der Vergewaltigungen geht die Gewalt vom Mann aus und wird gegen eine Frau gerichtet. Kindervergewaltigungen nicht mitgerechnet, das sind häufig auch Jungs betroffen. Es ist also ein Unterschied, wer über das Sexualstrafrecht schreibt, ob es ein Mann oder eine Frau ist, denn sie vertreten völlig unterschiedliche Interessensgruppen.

Der Mann sieht sich bedroht von der sogenannten „Falscheschuldigung“. Ein Propagandawort, dass von Vergewaltigerverteidigern in den letzten Jahren mit großer PR aufgebaut wurde, um Opfer von Vergewaltigung. generell als Lügnerinnen darzustellen
Mit der Begründung, die Frau könnte eine Lügnerin sein, also eine „Falschbeschuldigerin“, wollten Männer das Vergewaltigen überhaupt nicht strafbar haben. Dies würde verhindern, dass unschuldige Männer in den Knast kommen.
Wer so denkt sollte das gesamte Strafrecht abschaffen, denn es könnte bei jedem Verbrechen sein, dass ein Justizirrtum geschieht. Z.B. bei Mord oder Diebstahl.  Auch da müsste das Verbrechen dann immer straffrei sein, damit nur kein Mann  bestraft wird. Bei einem Verbrechen, bei dem hauptsächlich die Frauen die Opfer sind und die Männer die Täter wird eben immer noch ein anderes Maß angelegt, als bei anderen Verbrechen. Das ist im Sexualstrafrecht gerade geändert worden. Das Problem besteht jedoch weiter, das Problem heißt: Rechtsprechung.

Richter Fischers Überschrift zeigt zudem: Er hat das neue Sexualstrafrecht nicht gelesen, sondern dreht es sich so hin, wie er es gerne hätte: „Ja heißt Nein“ Als Rechtsexperte ist er so absolut untauglich uns das neue Gesetz zu erklären, denn im neuen Gesetz steht eindeutig, dass Nein auch Nein heißen soll. Er will nur nicht, dass es so ist. Der Fachbegriff für dieses Verhalten lautet: Rechtsverdrehung.

„Diese Schutzlücken sollen mit der Reform des Paragrafen 177 nun geschlossen werden. Nein heißt Nein.Konkret soll künftig der „Nein heißt Nein„-Grundsatz gelten. Er besagt, dass sich schon derjenige strafbar macht, der „gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person sexuelle Handlungen“ vollzieht.http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-07/sexualstrafrecht-ueberblick-vergewaltigung-sexuelle-belaestigung-abschiebung
(Ein originaler Gesetzestext ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht auffindbar)

Ich muss das Schlimmste über Herrn Fischer denken. Es ist die generelle Einstellung von Vergewaltigern, zu sagen: Wenn sie Nein sagt, meint sie in Wahrheit Ja. Das einfach nur zu verdrehen hilft da wenig. Es wird interpretiert, was der Täter will, im Gegensatz zu dem gesprochenen Wort der Frau.  Er deutete in seiner häufig kritisierten Kolumne ja auch an, dass ein Mann nicht so genau weiß, ob eine Frau immer mit ihm Geschlechtsverkehr wollte, den er an ihr vollzog. Zumindest dass ein Nein sich in ein Ja verwandelt. (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/rechtspolitik-sexualstrafrecht-vergewaltigung-taeter-opfer-fischer-im-recht/seite-3 ) Bestimmt tut es das in der Wahrnehmung eines Mannes, dem die Einwilligung einer Frau herzlich egal ist. Er hat in Deutschland auch wenig zu befürchten, wenn wir Richter wie diesen haben, der ihn sicherlich verstehen wird.

„Also fragen wir vorab, total scherzhaft natürlich: Wie oft, liebe Leser, hat sich in Ihrer Wohnung schon jemand befunden, den Sie lieber draußen als drinnen gesehen hätten?“ (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/rechtspolitik-sexualstrafrecht-vergewaltigung-taeter-opfer-fischer-im-recht/seite-3)

Diese  Analogie auf das Sexualstrafrecht, über das er schreibt, meint Herr Fischer also, dass er nicht immer wusste, ob er sich immer mit Einverständnis der Frau an deren Körper zu schaffen gemacht hat? Er hat es also überhaupt nicht ahnen können, dass er vielleicht gerade so aus Versehen vergewaltigt? Oder wie soll ich diese gleichnishaften Beispiele deuten? Ein Mann hat einfach keine Ahnung, wenn die Frau Nein sagt, weil ihm immer alle bei gebracht haben, dass ein Nein einer Frau für ihn persönlich, wegen seiner männlichen Vormachtstellung, die er zu haben glaubt, als Ja zu deuten ist? „Ja heißt Nein“ (Zitat: Richter Thomas Fischer (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/thomas-fischer-antwort-auf-kolumne-von-margarete-stokowski-a-1101994.html))

Neins werden bei Vergewaltigungen eindeutig ausgesprochen. Die verwandeln sich nicht einfach so in Jas, nur in den Köpfen von Tätern wird das so umgeschrieben. Ich halte einen Mann für fähig lustiges Flirten von Weinen und deutlich gesprochner Sprache zu unterscheiden. Keine Frau wird leichtfertig einen Mann der Vergewaltigung bezichtigen, nur so aus Jux, denn sie ist es, die immer den Schaden hat und die keine Solidarität von Richtern, Polizei, Therapeuten, Familie oder Opferberatungsstellen zu erwarten hat. Niemand ist auf der Seite eines Opfers. Alle raten sofort von einer Klage ab und erklären, die Tat wäre nicht beweisbar. Die Befürchtung, das Sexualstrafrecht sei ein Machtinstrument gegen Männer ist in der Lebensrealität von Frauen absolut lächerlich. Das Märchen von der Falschbeschuldigerin gehört nur zur Verteidigungsstrategie der „Vergewaltigerlobbyisten“ mit ihrer PR Maschine, die viel Geld kostet, dieses zu behaupten. Die Standardantwort eines jeden Menschen in Deutschland auf die Aussage: „Ich wurde vergwaltigt“ ist: „Du kannst es nicht beweisen“.
So gut wurde das deutsche Volk von der Kachelmann PR getrimmt dass Frauen immer lügen und nie etwas beweisbar ist. Es gibt nicht einmal eine Nachfrage nach den Umständen oder den Beweisen, die es vielleicht doch gibt, wäre nur mal hingeschaut worden.
Es gibt nämlich inzwischen häufig Beweise, denn Männer haben es sich angewöhnt ihre Trophäe zu filmen und zu fotographieren, dem Smartphone sei Dank. Sie zeigen sie später wohl herum, um andere Männer auf die Idee zu bringen, auch mal zu vergewaltigen oder mit Gewaltpornos reich zu werden. Macht wohl soviel Spaß und die PR ist immer auf ihrer Seite.

Richter Fischer: „Mein Ratschlag, liebe Leserin: Schaffen Sie sich eine permanente Videoüberwachung an. Vor allem im Schlafzimmer. Vergessen Sie das Mikro nicht, sonst kann man das „Nein“ nicht hören. Achten Sie aber bitte darauf, sämtliche Opfer vorab über die Aufzeichnung des Geschehens zu informieren und sich ein deutlich gesprochenes „Ja, bitte“ aufs Band sprechen zu lassen. Sonst holt Sie der Paragraf 201 ein, kaum dass Sie aus dem 177 raus sind.“ (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/rechtspolitik-sexualstrafrecht-vergewaltigung-taeter-opfer-fischer-im-recht/seite-3)

Es muss besonders viel Spaß machen, die Beweislast auf Seiten Des Opfers zu sehen, indem Sie es auffordern das eigene Schlafzimmer mit Kameras und Mikrophonen total zu überwachen, obwohl dies dann auch wieder verboten ist.
Die Beweisführung ist im Normalfall also unmöglich bis verboten, wie sie es zynisch und überheblich auf der Siegerseite behaupten. Lachen sie sich kaputt über echte Opfer? Ihr Text hört sich jedenfalls genau so an: Hämisch. Echte Opfer verlachend, sich auf einen Rechtsstaat berufend, der nur Täter schützt. Auch mit neu definierten Rechten. Das Schlagwort heißt: Opferverhöhnung.

Reale Beweise werden weggeleugnet und umdefiniert durch gut bezahlte Gutachter. Es ist beinahe ein „Glück“, dass Vergewaltiger neuerdings die Beweisvideos immer selbst drehen, weil sie die Sklavin danach noch auf dem Pornographiemarkt gewinnbringend verscherbeln können, wie im Fall Gina Lisa Lohfink.
Es wäre nun auch noch an der Zeit wenigstens diesen Videobeweis an zu erkennen, oder die real existierende Justiz ist nur noch eine lächerliche Pharce voller Korruption.

Herr Kachelmann gibt selbst zu, dass er als er wegen Vergewaltigung angeklagt war, verurteilt worden wäre, wenn er nicht einen eigenen Gutachter bestellt hätte, den er selbst bezahlte.

Ist das nicht Korruption, wenn der Angeklagte den Gutachter stellt und bezahlt, damit in seinem Sinne begutachtet wird? Und das obwohl ein anderer Gutachter das Gegenteil fest gestellt hat? Oder bekommt nur derjenige Recht, der mehr Geld für den Gutachter ausgibt?

Und ist es nicht ein weiterer Justizskandal, dass das Opfer nun das „Bestechungsgeld“, also die Gutachtergebühr, bezahlen soll und diesbezüglich verklagt wird?

„Er verlangt von der „Falschbeschuldigerin“ und „rachsüchtigen Lügnerin“ (Kachelmann bzw. seine Anwälte) die Rückerstattung von über 13.000 Euro Kosten für ein von ihm in Auftrag gegebenes Gutachten.“ (http://www.emma.de/artikel/prozess-gegen-kachelmann-freundin-333025)

Das Gutachten begründet, dass Frau Claudia D. sich selbst verletzt habe, weil die Hämatome an ihren Beinen mehr nach Faustschlägen aussähen, denn nach Verletzungen durch Knie!

AHA.

Vergewaltigungen werden auch mit Faustschlägen gemacht.
Das ist Erfahrungssache. Dies scheinen wohl nur Frauen zu wissen, die es erleben und Männer, die es später verleugnen.
Rechtsverdrehung und Verleugnung von Tatsachen scheinen für dieses Gericht kein Problem gewesen zu sein.

Der Rechtsmediziner Prof. Dr. Bernd Brinkmann beschrieb dagegen, dass Sabine W. (Claudia Simone Dinkel) sich die Hämatome selbst zugefügt haben könnte. Sein Fazit: „Die Struktur der blauen Flecken an den Oberschenkeln lasse auf Schläge mit Fäusten schließen, nicht auf Verletzungen mit den Knien bei einer Vergewaltigung.“ (http://falschbeschuldigung.org/Claudia_Simone_Dinkel)
Äh nochwas:

Dass das angebliche Tatgeschehen, wie von Claudia Simone Dinkel geschildet, nicht mit der Aussage in Einklang zu bringen ist, haben alle Gutachter bestätigt. Selbst Professor Mattern, der Hausgutachter der Staatsanwaltschaft konnte keine hundertprozentigen Beweise erbringen, obwohl er die angebliche Vergewaltigungszenerie sogar am heimischen Herd, an seiner Frau nachvollzog – selbst wenn er das wirklich im Sinne seines Auftraggebers mit allen Mitteln versucht hatte.“ http://falschbeschuldigung.org/Claudia_Simone_Dinkel

DER GUTACHTER HAT WAS?

„obwohl er die angebliche Vergewaltigungszenerie sogar am heimischen Herd, an seiner Frau nachvollzog“

DER GUTACHTER HAT WAS????????????????????????????????

Die Vergewaltigung mit der eigenen Frau wiederholt??????

Ein solcher Gutachter vergewaltigt seine Frau probeweise um  zu beweisen, dass ein anderer kein Vergewaltiger ist???

GUTE NACHT Deutschland.

Die Ausdrucksweise zeigt die Einstellung des Gutachters zu Frauen: „am heimischen Herd, an seiner Frau.“ Sein Heimchen am Herd ist das Vergewaltigungsversuchsobjekt?

Er habe die Nebenklägerin sogar „überredet“, ihr das Original-Tatmesser an den Hals halten zu dürfen. Das Original Tatmesser? Hat er sich nicht hier in der Wortwahl geirrt und das „vermutlich“ wieder einmal vergessen? Wie er natürlich immer vom „Opfer“ sprach? Dabei wollte Mattern vor allem sehen, wie die knapp acht Zentimeter lange Klinge mit ihrer leicht abgeflachten Spitze in Relation zu den einstigen Schürfwunden vorn am Hals stand. Die Zeugin habe dem Experiment zwar zunächst zugestimmt, sei aber „sofort in Tränen ausgebrochen, sie begann zu zittern, ihre Stimmlage kletterte in die Höhe“, so Mattern.“ (http://falschbeschuldigung.org/Claudia_Simone_Dinkel)

Das Verhalten von Claudia D. spricht für eine starke Retraumatisierung, die in diesem Moment an ihr vollzogen wurde. Das allein ist ein seelischer Missbrauch der allerschlimmsten Sorte. Es sollte auch der Grundsatz gelten: Im Zweifel hat die Klägerin Recht und es ist ihr nicht zu zumuten, dass sie, durch das Gericht selbst, psychisch belastende Retraumtisierungen erfährt.

Der Rechtsstaat und die Justiz sehe ich in Deutschland zur Zeit ziemlich fragwürdig, denn die Rechtssprechung für die Opfer von Vergewaltigung wurde komplett auf den Kopf gestellt und ins Gegenteil verkehrt seit es die Opfer sind, die nicht nur retraumatisiert, sondern  auch bestraft und verurteilt werden.

(Frau Claudia D. bitte entschuldigen Sie die Nennung ihres Namens, ich musste hier korrekt zitieren, sonst funktioniert der Link nicht.)


© 15.Juli 2016 Autorin Frau Juliane Arnold. Stuttgart.
 Artemisnews.de; blog.artemis.li

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