Mode Make Up und Abnehmthemen. Was ist eine weibliche Bloggerin?

Weibliche Bloggerinnen sollen sich mit folgendem Beschäftigen:
Mode Make Up und Abnehmthemen.

Musste ich neulich lesen.
Also komme ich mal meiner Pflicht nach und hoffe, dass sich das dann erledigt hat.

Kleiderordnungen.

High-Heels-Zwang

Der Zwang zum Tragen von High Heels wurde in London gerade für illegal erklärt.

(http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-05/iran-instagram-models-schleier-strafverfahren-festnahme)

Sind High-Heels ein Symbol für die westliche Frauenunterdrückung?
Unterdrückung ist der Zwang, irgend eine besondere Kleidung zu tragen, die die Frau nicht selbst tragen will. Wenn die Füße durch High-Heels verletzt werden, weil den ganzen Tag damit gestanden oder gegangen werden muss, ist es klar eine Zumutung, sie verpflichtend zu machen. Das verletzt den Fuß und damit den Körper wesentlich mehr, als ein Kopftuch es je tun würde.
Wir Frauen werden ständig dazu aufgefordert uns mit unserem Äußeren zu beschäftigen und mit Kleiderordnungen, so dass wir uns nicht mehr in die Dinge einmischen, die die Männer für sich allein beanspruchen? Lassen wir uns unsere Themen von Männern vor geben, die uns absurde Vorschriften über unser Äußeres machen, so dass wir uns stundenlang Gedanken darüber machen müssen, anstatt über Bereiche, die Männer für sich haben wollen.

Feminismus sieht im Iran ganz anders aus, als bei uns.

Kopftuchzwang

Zuletzt wurden einige Models inhaftiert, weil sie kein Kopftuch trugen auf ihren Bildern bei Instagram.

https://www.instagram.com/elhamarab__/

https://www.instagram.com/elnaz_golrokh/

Ihre Bilder würden bei uns als wenig feministisch gelten, sind im Iran aber revolutionär genug, um Frauen ins Gefängnis zu stecken.

Eine Frau mit Kopftuch wird dafür in Deutschland dafür diskriminiert, dass sie eines trägt. Und sei es nur auf dem Cover eines Magazins, wo sie als Mutter abgebildet wurde. Die Zeitung wurde extrem rassistisch angegriffen. Es geht hier auch um Fremdenhass und um und nicht nur um Religion. Es geht um die Rolle von Frauen. Es sind die Rollenbilder, die Männer gerne in Frauen sehen wollen. Wir sollen ihren Vorstellungen entsprechen.

Was wollen Frauen tragen?
Es wäre mal zu hinterfragen, was wir Frauen selbst für Kleidung tragen wollen. Auch, weil wir natürlich auch schön sein wollen für die Männer. Das ist völlig normales Flirtverhalten und kein Sexismus, wenn wir uns hübsch machen, wenn wir uns mit einem Mann treffen. Wir passen uns also an ihre Wünschen an, sollten aber immer noch mit uns selbst im Reinen sein.

Viele Feministinnen sehen in jedem schicken Outfit einen Sexismus. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir so hauptsächlich als ein Sexobjekt wahr genommen werden.

Wir wollen aber auch für uns selbst schön sein und noch in den Spiegel blicken können. Es hat ja auch etwas mit sich wohl fühlen zu tun, welche Kleidung eine Frau trägt und sich schön fühlen ist immer gut für das Selbstbewusstsein.

Manchmal verzweifeln wir daran, dass manche Männer in uns oft gar nichts anderes sehen als Körper oder Rollenbilder.

Es muss aber auch verstanden werden, wenn Männer sich für attraktive Frauen interessieren und das ist kein Sexismus, sondern völlig normales Verhalten. Es ist kein Sexismus eine Frau schön zu finden, oder Komplimente zu machen, es ist nur Sexismus, wenn das beleidigend ist oder sie in eine Rolle zwingen will oder sie auf ihren Körper reduziert, wenn sie z.B. gerade ein ernsthaftes Interview haben will, wie es im Fall Brüderle geschehen ist. Es ist also eine Gratwanderung für die Männer.

Make-Up

Ich habe also als Feministin keine Lust, mir das Schminken verbieten zu lassen. Es sieht nämlich besser aus. Es ist eine Frage von gepflegt sein und natürlich ist es etwas in unserer Kultur übliches. Wir schminken uns nicht wie die Maori oder die alten Ägypterinnen, sondern so, wie es in unserer Kultur üblich ist. Je nach Geschmack. Es steht uns natürlich frei, alles aus zu probieren. Nur ist das in bestimmten Gesellschaftsschichten dann ein Ausschlusskriterium.
Trotzdem komme ich mir zur Zeit vor, als hätte ich den Feminismus total verraten, weil ich Lippenstift aufgetragen habe. Die anderen Frauen sprechen mich dauernd darauf an, warum ich das jetzt gemacht habe.

Bei den deutschen Frauen ist es selten, dass sie sich schminken. Vielleicht ist es ihnen zu viel Arbeit am Morgen. Viele haben auch zu wenig Selbstbewusstsein, und wollen auf gar keinen Fall auffallen. Wer auffällt kann auch angegriffen werden.

Es gibt auch einfach aus Prinzip Naturfrauen, wie z.B. bei den weisen Frauen und Ökodamen.

Manche sind religiös christlich und wollen keine Eitelkeit zur Schau stellen. Es könnte eine Sünde sein. Sie verdecken ihre Reize lieber.

Selbstschutz: Unauffällige Kleidung

Vielleicht schützen wir uns auch unbewusst, vor zu viel Sexismus und Grapscherei, wenn wir uns unauffällig kleiden und nicht schminken und sie werden nicht mit allzu vielen Vorurteilen konfrontiert. Immerhin wird der Frau die Schuld an Belästigungen gegeben und dann heisst es eben: Du hast dich ja auch so und so angezogen und das musste den Mann provozieren. Also ist der graue Mäuschen-Look ein deutliches Zeichen für: Mein Nein gilt jetzt. Ich habe neulich gesehen, wie Frauen sich im dicken Winterparka und Schal fotografierten und sie schrieben dazu: „Das hatte ich an, als ich sexuell belästigt wurde.“

Ist das nicht eine Vorstufe zur Burka? Soll die Frau ihre Reize verstecken, damit die Männer nicht provoziert werden und ins Frauenabteil abziehen, wie es zur Zeit diskutiert wird? Dann haben wir Geschlechterapartheid und Verhüllung. Aus den selben Gründen, wie in den Muslimischen Ländern: Den Männern werden keine Grenzen gesteckt. Alle haben Verständnis dafür, dass sie sexuell übergriffig werden, denn die Frau und alles an ihr ist eben die Provokation für den Mann. Auch die unauffälligste Kleidung kann uns da nicht schützen.

Solange bei uns die Grapscherei nicht strafbar war/ist, müssen sich Frauen selbst schützen. Also den Blick bitte gesenkt halten, nicht mit dem Po wackeln und die Reize deines Körpers hinter langen Gewändern verstecken. Das geht auch mit Parka und Jeans.

Ob das neue Gesetz irgend eine Folge für einen grapschenden Mann haben wird, bleibt abzuwarten. Es geht ja auch um Abschreckung. Wenn irgend wann mal ein paar Männer bestraft werden würden, dann würde das vielleicht ein paar andere abschrecken, sexuelle Gewalt zu verüben. So wie es jetzt ist, ist die Frau einfach ein Freiwild und das gilt auch für Vergewaltigungen, die von der Gesellschaft einfach geduldet und vertuscht werden.
Es ist eine für Männer und damit auch für Täter gemachte Welt.

Schminken noch mal:

Ich habe irgend wann beschlossen, mich dem Gruppenzwang nicht mehr zu beugen und mich anzumalen, wie ich will. Immerhin ist mir eh Exzentrik unterstellt worden, da kann ich es ruhig mal ausleben.
Wer sich allzu hübsch macht oder schön aussieht, kann allerdings kaum über die Strasse gehen, ohne irgend welche Anmache von Seiten der Männer.
Figurprobleme und Abnehmen

Extrem weibliche Formen sind auch in unserer Kultur unerwünscht. Das geht so weit, dass Architekten sagen, Kurven und Rundungen wären total altmodisch und alles müsse eckig gebaut werden. Die Kurve ist ein Symbol für das Weibliche. Es scheint da eine Femiphobie zu herrschen, derer sich die Kultur gar nicht bewusst ist.

Es ist kein Zufall, dass androgyne Typen gerade sehr in Mode sind bei den Models, denn sie haben oft eher jungenhafte Figuren, also wenig sehr weibliche Attribute. Das liegt nicht nur daran, dass die Gesellschaft sich gerade für Geschlechtertausch und Geschlechtertransformation interessiert, sondern auch immer noch daran, dass das Weibliche an sich als minderwertig abgelehnt wird. Es soll am liebsten zum Verschwinden gebracht werden und manche versuchen einen Einheitsmenschen zu schaffen, ohne zu merken, dass wir alle individuell verschieden sind.
Einheitsmenschen und Gleichberechtigung von unterschiedlichen Menschengeschlechtern sind völlig verschiedene Dinge. Es ist nicht minderwertig, weil es weiblich aussieht, sondern weil das Weibliche herabgewürdigt und entwertet wird. Das typisch Weibliche zum Verschwinden zu bringen ist eine sexistische Lösung. Wenn die Frau zum Mann wird, dann darf sie auch Mensch sein und ein gleichberechtigtes Leben führen. Aber bitte nur in androgyner Form und nicht mit so stark weiblichen Reizen.

Das Weibliche, das die femiphobe Welt ins Unsichtbare treiben will, sind Kurven, Brüste und Po.

Das ist wie immer mega out. Wenn es ums Offizielle geht.
Im Privaten sieht es ganz anders aus.

Eine meiner Freundinnen sagte, sie hat diese androgyne schlanke Modelfigur, genau so wie die Medien es propagieren und fordern und kurze Haare und die Kinder würden sie dauernd fragen, ob sie ein Mann oder eine Frau sei und die Männer würden das auch gar nicht so toll finden. Die würden das weiblichere vorziehen. Das ist also das Ergebnis von Medienerziehung und hat nichts mit den Schlüsselreizen von Weiblichkeit zu tun. Es hat damit zu tun, dass Weiblichkeit unsichtbar gemacht wird, weil sie entwertet wird.

Sie wird als zu dick diskriminiert und soll sich nicht im Social Network zeigen. Es könnte sein, ein Boulevardmagazin macht deine Figur zum Diskussionsthema im Fernsehen. Sie werden jedes Gramm zuviel daran monieren. Die Prominenten können sicher ein Lied davon singen, wie menschenverachtend die Paparazzi jeden Makel an ihrem Körper suchen. Den Frauen wird bei kleinem Bauch dann sofort eine Schwangerschaft attestiert. Wahrscheinlich war es aber nur Pizza. Das überträgt sich dann auf die normale Frau, die sich das ansieht und sie denkt, „Oh, wenn mich die Paparazzi so je sehen würden….“ und fängt an, Sahne weg zu lassen.

Weiblichkeit soll im Islam unter einer Burka versteckt werden, damit die weiblichen Reize die Männer nicht verführt. Die Schuld liegt wie immer bei den Diskriminierten. Also bei den Frauen.

Die Ablehnung des Weiblichen führt seit Jahren dazu, dass uns Untergewicht als Schönheitsideal verkauft wird. Es ist extrem ungesund, auf diesem Gewicht bleiben zu wollen und hat schon einige Models und Mädchen sich in den Tod hungern lassen.
Wir sind ständig gezwungen ab zu nehmen, denn uns wird ständig suggeriert, wir wären zu dick. Das gilt grundsätzlich allen Frauen und nicht nur denen mit Fettleibigkeit. Es gibt keine Frauenzeitschrift, die das Thema aus lässt.
Der Effekt ist, dass alle Frauen mit ihren Körpern unzufrieden sind und sie ständig verändern wollen. Wir sind dadurch angreifbar für Kritik und geschwächt in unserem Selbstbild.

Bei einmaligem Ansehen von „Germanys-Next-Top-Model“ im Fernsehen, ist die Frauenwelt Deutschlands wieder darüber informiert, dass sie alle zu dick sind.

Wir sind zu viel. Wir sollen nicht so sichtbar sein und wir sollen möglichst wenig Raum einnehmen. Wir sollen uns selbst reduzieren und zum Verschwinden bringen. Das ist der sexistische Anteil an der Sache.

Ich sah ein 14 jähriges schlankes und wunderhübsches Mädchen, wie sie sich in transparente Folie wickelte, wie eine Mumie, weil sie annahm, sie müsse abnehmen. Sie war noch nicht mal ausgewachsen und die Männer starrten ihr überall hinter her. Sie hatte aber GNTM geschaut und wollte Model werden. Die Suggestionen, die sie überall bekam, waren, dass sie sich eben Mühe geben müsse, um schön zu sein. Sie bekam keine Komplimente, sondern die Aufforderung, ab zu nehmen. Und sei es nur aus den Medien.

So werden unsere Mädchen magersüchtig und herabgewürdigt.

Wie wir über das Gewicht manipuliert werden.

Dann werden wir persönlich ständig aufgefordert ab zu nehmen. Von den Männern, die unser Selbstbewusstsein schwächen und uns verunsichern wollen. „Du bist zu dick“ Sie sprechen uns ständig auf unser Gewicht an. Es ist eine Machtausübung. Du sollst dich mal wieder schlecht fühlen, immerhin wurdest du trainiert, dich über deinen Körper zu definieren. Das klappt bei den meisten Frauen. Natürlich kritisieren sie auch andere Dinge an dir, die seinem von ihm gewünschten Rollenbild an dir nicht entsprechen: „Du hast aber nicht geputzt, oder aufgeräumt und du hast mir nichts gekocht….“ Sie manipulieren indem sie verletzten und die Rollenmuster ansprechen, die die Gesellschaft dir ständig einflösst.

Die Männer, die dich ins Bett kriegen wollen sagen dafür: „Oh hast du ab genommen!“ Das ist zur Zeit das Standardkompliment. Zusammenhänge mit Gewichtsabnahme konnte ich bei mir selbst nicht fest stellen.


Weiter geht´s nach kurzer Mittagspause, in der ich einen Haufen Nudeln in mich hinein gestopft habe. Und Schokolade.


 

Kleiderordnung noch mal

Die Kleidung der Frau ist ein Politikum geworden, an der sich die Geister scheiden. Sie muss auch Ideologien, Welt- und Rollenbilder symbolisieren.

Rollenbilder und Weltbilder sowie Religionen werden durch die Kleidung der Frau definiert, darum werden immer heftigere Diskussionen über Kleiderordnungen für Frauen geführt. Das Kopftuch ist nur eines davon.
Für Männer gelten alle diese Probleme nicht. Sie werden für die Frau zum Problem gemacht, bis die eigene Kleidung zum politischen und religiösem Statement wird. Die Frau soll die Religion oder die Gesinnung durch Kleidung repräsentieren. Z.B. durch Burkas, Kopftücher, Dirndl oder High-Heels. Auch durch Hippie-Klamotten und Gothic-Style oder Punk-Look kann die Zugehörigkeit zu einer Gruppe klar gemacht werden. —-Oder Lederfetischismus?—

Reichtum kann Frau durch Markenklamotten zeigen:
I (weiblich) „Das sind meine neuen P***-Sandaletten, die haben 368 € bei E**** gekostet“ Aha! „Das ist mein D** Parfum und das kostet 120 €“ Mhm!
Und ich kaufe mir das ganze Schminkset nach, indem ich mir Farbproben von „Megateuer“ auf die Hand male und dann die Farbe in „Superbillig“ genauestens recherchiere und dann mehrere Versionen zur Auswahl habe. Der ganze „Christmas-Style“ ging auch für insgesamt 7,50 € anstatt für ca. 95 €


Kleine Werbepause in eigener Sache:


Firmen, die wollen, dass ich ihre Namen nennen, bitte email an: admin@artemis.li
Wenn Sie Produkte schicken, werde ich sie gerne auf Fotos repräsentieren.


Damit verdient die übliche Mode- weibliche Boggerin ihr Geld. Weiter geht´s.


(Nachgedanken: Unser Leben und unser Lesefluss ist es gewohnt, von der Werbung unterbrochen zu werden, das prägt schon den gesamten Rhythmus. Wie groß ist die Aufmerksamskeitsspanne schon, wenn nicht Produkte dazwischen präsentiert werden und die Leserschaft ablenken)


Wir Frauen lassen uns auch dafür benutzen, indem wir uns selbst immer wieder damit auseinander setzen müssen und auch gegeneinander ausgespielt werden. Da kann ein schöner Streit unter Feministinnen provoziert werden und alle müssen über Kleidung schreiben und reden und können ihre Energie nicht mehr in Frauenrechtsprobleme stecken.
Kleidung wird uns als Frauenrechtsthema aufgezwungen, weil sie mit Ideologie verbunden wird. (über das Kopftuch schreiben müssen Zwang) Ein Kleidungsproblem ist dann ein Frauenproblem, ob wir uns jetzt mit Mode oder mit Feminismus beschäftigen, es ist nicht Politik, Naturwissenschaft, Technik, Weltwirtschaft, Geld, Kunst oder Sport usw..
Also hat es auch mit Macht zu tun.
Es ist nicht das, was die Männer für sich alleine in der Gesellschaft beanspruchen. Sie halten uns Frauen die Kleiderordnung und die Körperideale als Thema hin, die unsere Energie bindet.

(Über das Dirndl schreiben müssen Zwang)

Beim Dirndl geht es um ein konservativ deutsches Rollenbild, dass die Frau als Hausfrau haben will, die 3 Kinder groß zieht. Es ist eher eine bäuerliche Tracht aus der Zeit um 1811 und keine von Adelsstand.
‚“ Und das kam so: In der »Mittelstelle Deutsche Tracht« der Reichsfrauenorganisation entwarf die »Reichsbeauftragte für Trachtenarbeit«, Gertrud Pesendorfer, in den 30er-Jahren das neue germanische Kleid.“( http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/23378/)
Es war Adolf Hitler, der den Deutschen diese Tracht als völkisch deutsch nahe legte und es ist dadurch auch ein Symbol für rechts gerichtete Gesinnung geworden. Es ist erst im Nationalsozialismus richtig zum deutschen Identifikationssymbol gemacht worden und es ist ein Zeichen für den Rechtsruck in Deutschland, wenn immer mehr Dirndl auf der Straße zu sehen sind.

Es galt auch als Sexismus, als Reiner Brüderle einer Journalistin sagte, sie ihr würde ein Dirndl ganz gut stehen. Oder so. Ich kann die Bemerkung im Internet nirgends wo mehr finden.
Es ist ein konservatives Frauen herab würdigendes Frauenbild, dass hinter einem Dirndl steckt. Es geht um die Dienstmagd denn es ist das Gewand einer bäuerlichen Magd. Eine „Dirne“ ist aber genauso ein altes Wort für eine Hure.

Die Bemerkung Brüderles hat also einen #Aufschrei (twitter) ausgelöst, wo sich tausende Frauen über ihre Erfahrungen mit Sexismus ausgetauscht haben, was wiederum die Antifeministen Deutschlands reichlich empörten. Ein antifeministischer Shitstorm ist alles, was ich da bei den neuern Tweets noch finde. Es wird sofort mit verbaler sexistischer Gewalt reagiert und beleidigt und eingeschüchtert, was das Zeug hält.
Hatten doch die Frauen auf einmal ein Medium entdeckt, dass ihre Position dar stellt. Ohne Zensurüberwachung, die sagt, dass die Probleme der Frauen nicht erwähnt werden sollen.
Die weibliche Sichtweise der Welt ist in unseren Medien immer noch eine Seltenheit. Unsere Probleme werden ignoriert und verharmlost.
Das Internet wurde zur Bedrohung für den Sexismus. Die Politiker fuhren den Frauen über den Mund. Das unwichtige „Gedöns“ sei gefälligst zu unterlassen. Die Gewalt gegen Frauen, die das wahre Thema des Hashtags war, wurde mal wieder verharmlost und herab gewürdigt.
Sexismus ist aber kein Einzelfall, sondern der Alltag der Frauen. Wir werden jeden Tag damit konfrontiert und müssen mit ständiger Diskriminierung leben.

Abschlussgedanken:

Soweit für heute. Alles wird immer wieder fort gesetzt.


© 19.05.2016 Autorin Frau Juliane Arnold. Eine Frau hat das geschrieben.
Wer Texte oder Bilder von mir nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte Texte oder Bilder von mir im Umlauf bringt, muss eines Tages mit den Konsequenzen rechnen. Artemisnews.de


 

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