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Stuttgart Eckensee nach der Krawallnacht zum 21.6.2020

Heute morgen erreichten mich Berichte von Krawallen in der Stuttgarter Innenstadt, im Bereich Eckende. Am Nachmittag schnappte ich mir ein paar Kameras und zog los, um die Schäden und die Situation zu begutachten. Fest stellen konnte ich nur, dass alle Schaufenster der Königsstrasse in Ordnung waren. Auch diejenigen, die zerschlagen in den Medien gefilmt worden waren, waren am Nachmittag wohl schon repariert worden.

Im Bereich Eckende und im Park ist ein sozialer Brennpunkt. Ich habe schon früher darüber berichtet, wie hier Obdachlose aus der Sinti- Roma Szene hausten. Diese waren dort heute nicht zu sehen. Seit einem Jahr war ich nicht mehr in der Stadt, wegen meiner Fußverletzung. Heute war das Parkbild verändert. Bettler und Obdachlose prägen das Bild.

Flaschensammelnde Rentnerinnen sind selten, es gibt sie aber auch dort. Eine Frauenrente, die der Sklavinnenmacherstaat den ehemaligen „Hausfrauen“ zugesteht. Polizei ist dort nicht viel zu sehen. Der Eckende befindet sich zwischen den Häusern der Königstrasse und der Oper. Schön ist auch, dass sich hier ein paar römische Göttinnenstatuen aus Marmor befinden und einige Springbrunnen. Es ist romantisch verspielt. 

Der Park ist besiedelt von Schwarzafrikanern und marokkanisch aussehenden Einwanderern. Es waren heute Nachmittag so viele Schwarze im Park, dass ich mich fragte, ob es sich bei den nächtlichen Krawallen um Rassenunruhen handelte. Andererseits befindet sich ein frischer Antifaaufkleber auf der Statue der Göttin Venus. Eine Unterschrift. 

Insgesamt wundert einen diese Randale nicht mehr, wenn man diese Szenerie sieht. Die Armut ist absurd brutal dort, viele Obdachlose und Bettler mit Migratioshintergrund. Dazu kommt die aufgestaute Wut der Bürgerinnen, die Weder Brot noch Spiele von der Regierung bekommen. Immerhin fällt Fußball aus. So könnten auch gelangweilte Hooligans Samstag Nacht in der Stadt randalieren. Schon einige Zeit war die Innenstadt Samstags Nachts gefährlich, ich habe sie nur noch vermieden. Linke Krawalle mit Antifamitgliedern halte ich für wahrscheinlich, aber auch Randale von Migranten und Obdachlosen. Die Politik kümmert sich nicht um diese Menschen und verschärft nur noch die Probleme. Hier hat sich Wut angesammelt. 

Nebenbei: Der Pfeifton ist in dieser Gegend besonders laut zu hören. Es wird lauter, wenn man in diese Richtung geht. 


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