Juliane Arnold: Inspirationen für meine Kunst

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Original kaufen: Federfrau, Öl auf Leinwand. Juliane Arnold 2015
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Die Bilder von Pablo Picasso hingen mein ganzes Leben lang in meinem Elternhaus. Ich bewunderte das „Mädchen mit dem Hund“, eine Zeichnung so sehr, dass ich unbedingt so zeichnen können wollte, wie dieser Picasso. Inzwischen habe ich längst Fehler in diesem Bild gefunden und zeichne mein Mädchen besser. Der Hund ist perfekt.

Inspiriert von Käthe Kollwitz: Denkende, Juliane Arnold

Der Flügelschlag der Taube wurde das Symbol der Friedensbewegung und die Abstraktion der Demoiselles und des Kubismus zeigt die Dinge von mehreren Seiten gleichzeitig.

Absolut faszinierende Eindrücke, die immer wieder in meine eigene Kunst einfließen. Vor ein paar Jahren stand ich in einer Kunstausstellung in der Bilder des Barockmalers Rembrandt van Rijn und Rubens hingen. Es war für mich wie ein spirituelles Erlebnis, als die Tür auf ging und ich in einem Raum stand, an dem in jeder Wand ein riesengroßes Rembrandtgemälde hing. Die Tiefe dieser Bilder lässt sich auf keinem Kunstdruck wiedergeben. Ihre intensive Farbgebung, und das aus dem Dunkel heraustretendes Leuchten der Figuren löste bei mir ein Herzrasen aus, wie bei einer Verliebtheit. Ich habe mich schon immer unsterblich in Kunst verliebt. Genauso ging es mir mit der großen Kunstausstellung des Impressionisten Paul Cézanne, die vor Jahren in Tübingen war. Die verblassten Kunstdrucke aus Postkarten und Büchern können nur ansatzweise beschreiben, welche Farbintensität von einem originalen Ölgemälde ausgeht. Wie die Struktur eines Bildes beschaffen ist, sieht man nur auf einem Original. Die Farbe und ihr Pinselstrich gehört zur Kunst. Es ist ein fühlbares und sinnliches Erlebnis, obwohl anfassen in der Kunstausstellung streng verboten ist und sofort ein Alarm ausgelöst wird, wenn meine Nase zu nahe an die Gemälde kommt. „Öl auf Leinwand“ steht auf jedem dieser beeindruckenden Gemälde. Oder „Öl auf Holz“ die Farbintensität einer Ölfarbe ist von keiner Acrylfarbe zu übertreffen. Und so besorgte ich mir Ölfarben und Leinwand, auch wenn diese Maltechnik heute etwas aus der Mode gekommen ist, so ist der Eindruck, der durch diese Maltechnik entsteht immer noch genauso beeindruckend, wie bei den Bildern von Van Gogh, Gaugin, Monet, Gabriele Münter und Franz Marc.


Die Plastizität des Expressionismus einer Paula Modersohn Becker ist ebenso eine Inspiration für meine Malerei gewesen, die ich für mich übernommen habe.
Ich fing an zu malen, mit dem Ziel große Bilder zu malen, solch, wie die in die ich mich verliebt habe und die man nur im Original wirklich sehen konnte. Nur im Original fängt das Herz an zu rasen, beim Anblick so perfekt schöner Kunst, des perfekten Pinselstrichs und einer Lichtgebung, die den Raum in eine andere Dimension zu versetzen scheint.

Aktzeichnen war Teil meines Studiums. Ich zeichnete jeden Tag an der Freien Kunstschule Stuttgart Akte, dann jeden Mittwoch Abend 3 Stunden an der Pädagogischen Hochschule für mein Kunststudium. Als mein Kunstexamen gemacht war fuhr ich von Reutlingen nach Ludwigsburg und zeichnete weiter jeden Mittwoch Abend 3 Stunden Akt und dann noch in Tübingen am Zeicheninstitut der Universität. Ich schlich mich heimlich in die Kunstakademie und nahm Freitag Nachmittags am Aktzeichnen teil, außer mir waren noch 3 reguläre KunststudentInnen anwesend, die den Studienplatz nutzten. Der Professor sah lächelnd darüber hinweg. Dann hatte ich ca. 10 Jahre lang Aktzeichnen studiert und alle großen Zeichner, wie Egon Schiele, Vincent van Gogh, Leonardo Da Vinci und Joseph Beuys angesehen und ihre Stile flossen als Inspiration in meine Kunst ein.

Es ist mir nicht mal aufgefallen, wie sehr mich das Stuttgarter Kunstmuseum mit seinen Otto Dix Bildern inspiriert hat, auch mal weniger gefällige Figuren zu malen, verzerrte und hässliche, die sozialkritische Karikaturen und Szenen darstellen. Dies fließt heute in meine Fotoprojekte ein, indem ich die „Großstadt“ Stuttgart fotografiere, die in erschreckender Art nur die modernere Version des Sozialkritischen Großstadtbildes von Otto Dix darstellt. Immer noch tanzen die Reichen zu Jazzmusik verarmter dunkelhäutiger Musiker, während die behinderten und die Armen bettelnde auf der Strasse sitzen und viele Frauen gezwungen sind, sich zu prostituieren. All dies prägt auch das Stadtbild des modernen Stuttgart.

Erst heute wage ich mich an Maltechniken der Renaissance von Leonardo da Vinci heran, ohne dass es Plagiate werden sollen. Nur die meisterhafte Technik, Farbgebung und Perspektive zu erreichen und zu entwickeln ist eine neue Herausforderung.

Vitruv-Madonna-Vitruvianische Frau

Meine Liebe zur Kunst gilt für jede Epoche und jede bring ihre Meisterinnen und Meister hervor.

Es gibt keine veraltete Kunst, nur verschiedene Kunst. Gute Kunst und schlechte Kunst ist das Einzige, was die verschiedenen Werke unterscheidet. Ein Meisterwerk ist keine Mittelklassekunst. Ich will aber Meisterwerke schaffen und nur das. Es ist keine Herausforderung mehr für mich, Farbe abstrakt auf der Leinwand zu verschmieren und das immer gleiche Bild in verschiedenen Farbtönen zu erschaffen, es langweilt mich schlichtweg und lohnt sich nicht, dafür hinterher das Atelier zu putzen. 2-10 solcher Bilder genügen. Ein Leben lang erfüllt dies bestimmt nicht meine Ansprüche an höchste Qualität in der Malerei.

Meine Auswahl fand also nach dem Gefühl statt, das Gefühl des spontanen Verliebtseins in ein Kunstwerk und dies war immer meine Inspiration. Es ist daher die Malerei geblieben, denn nur die Malerei kann einen Traum sichtbar machen und stellte niemals nur ein Abbild irgend einer Realität dar, als das Abbild des Traumes, nicht nur im Surrealismus des Salvador Dalí, den die Künstlerin oder der Künstler geträumt hat und indem die Seele ihre Ruhe und ihren Spiegel finden kann. Auch wenn dabei manchmal Alptraumhafte Verzerrungen auftreten. Manche sagen, die Künstlerin malt immer sich selbst. Ein Bild zeigt immer etwas vom Zustand der Seele der malenden Person.

Meine große Liebe zur Kunst ging niemals weg und der Drang den ich zum Malen verspüre ist der Drang, noch eines dieser Meisterwerke zu erschaffen, das die Perfektion dieser Berühmten Bilder haben soll. Immer noch ein Bild und noch eines habe ich so gemalt, um all diese Eindrücke in meine Kunst einzubringen. Manche haben ihr Ziel erreicht.  Meine schärfste Kritikerin war immer ich selbst und ich bin selten ganz zufrieden. Und wieder gibt es den nächsten Schritt an Perfektion zu erreichen. Und das nächste große Gemälde entsteht.
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© 17. August 2017 Autorin Frau Juliane Arnold. Stuttgart, Deutschland.
 Artemisnews.de

Kunstwebsite: Juliane-Arnold-Kunst.de


Die letzte große Einzelausstellung fand im Gotec-Café in Karlsruhe statt. Leider machen sie dort keie Kunstausstellungen mehr. Ich suche also eine neue Galerie.

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PS: Sie können natürlich diesen Text nachahmen und sich an einer Kunstakademie Ihrer Wahl bewerben, Sie müssen jedoch wissen, dass Sie den Studienplatz nur nach Korruptionsgabe an die Herren Proffessoren bekommen werden.

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