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Hierarchien unter den Menschen

Metaanalyse von Diskriminierungssystemen und Machtsystemen.

Diskriminierungssysteme und Machtsysteme bedingen sich gegenseitig und sind voneinander abhängig zur Bildung von Hierarchien in Gesellschaftsstrukturen.

Es konnten zusammenfassend folgende Grundlagen für Diskriminierungs- und Machtsysteme festgestellt werden.

Dies ist die wissenschaftliche Thesen-Analyse die auf verschiedene Diskriminierungssysteme zutreffen.

Grundsätzlich gilt die Gleichwertigkeit aller Menschen ist unantastbar. Dies ist ein ethischer Grundsatz.

Die Realität sieht anders aus und soll nun untersucht werden, um das Leiden der Menschen zu lindern, die diskriminiert werden.

Dies Die Realität sieht anders aus und soll nun untersucht werden, um das Leiden der Menschen zu lindern, ist eine Analyse und keine Anweisung und kein anzuwendendes Regelwerk zum Nachahmen, sondern eine Gesellschaftskritik und Analyse. Es soll helfen Diskriminierung zu erkennen und aufzulösen und die Gewaltstrukturen zu beenden. Es ist keine von Gottheiten gegebene Ordnung, sondern eine Struktur, die durch Gewalt und Unterdrückung entstand. Es soll helfen, die Diskriminierungsstrukturen aufzuheben, indem sie verstanden werden und sie nicht verfestigen.
Diese Anmerkung ist notwendig, denn solcherlei Texte finden sich in Unterdrückungsregelwerken und religiösen Büchern, als eine Anleitung. Ich bitte um Vorsicht. Sätze wie diese Einleitung werden gerne von den Mächtigen gelöscht. Dieser Text ist bitte immer mit dieser Erklärung zu verbreiten.

1. Die Mächtigen.
Die Mächtigen sind die mit den hierarchisch höher stehenden Merkmalen.
2. Die Diskriminierten.
Die Diskriminierten sind die diesbezüglich hierarchisch niederer angesehenen Merkmale, wie z.B. Geschlecht, Haut- und Haarfarbe, Ethnie, Religion oder Vermögen. (Weitere Merkmale werden noch erklärt)
3. Die Hierarchien.
Gesellschaften bilden Hierarchien aus. Sie werden von gesamtgesellschaftlich umgesetzt. Die Personen, die sich widersetzten, werden durch die Machtinstrumente stark angegriffen und gehören dann zu den Diskriminierten.
4. Merkmale.
Merkmale, an denen Hierarchien festgelegt werden. Die Merkmale der Diskriminierten werden als minderwertig eingestuft und sind dadurch niedriger in der Hierarchie.

4.1.00 Machtpositionen. Politische und wirtschaftliche Macht.
4.1.01 Sozialer Status.
4.1.02 Ehestatus.
4.1.03 Das Aussehen.
4.1.04 Alter.
4.1.05 Hautfarbe.
4.1.06 Haarfarbe.
4.1.07 Augenfarbe.
4.1.08 Ethnie.
4.1.09 Das Geschlecht und die sexuelle Orientierung.
4.1.10 Die Herkunft.
4.1.11 Die finanziellen Mittel sind die materiellen Merkmale, Statussymbole.
4.1.12 Die Religion.
4.1.13 Das Wissen.
4.1.14 Die Bildung.
4.1.15 Die Erinnerungen.
4.1.16 Die Handlungen.
4.1.17 Behinderung und Krankheit.
4.1.18 Kleidung.
4.1.19 Schönheit nach Schönheitsidealen.
4.1.20 Essgewohnheiten oder Ernährungsregeln Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
4.1.21 Die kulturellen und sozialen Merkmale.
4.1.22 Traditionen.
4.1.23 Die Kultur.
4.1.24 Die Kunst.
4.1.25 Die Musik.
4.1.26 Das Verhalten.
4.1.27 Die Intelligenz.
4.1.28 Ansichten und Weltanschauungen
4.1.29 Militärische Macht und Waffenbesitz

4.01.01 Die Hautfarbe. Hierarchien werden nach Farben festgelegt. Je dunkler Haut, desto niedriger ist die hierarchische Stellung der Diskriminierten in einer Gesellschaft, in der die Mehrheit helle Haut und Haare hat.

4.01.02 Die Haarfarbe. Je dunkler die Haarfarbe, desto niedriger ist die hierarchische Stellung in der Gesellschaft, in der die Mehrheit eine helle Haarfarbe hat. Rote Haare sind exotische Fälle, die sehr selten vorkommen und werden darum oft ebenfalls Diskriminierungsmerkmale.

4.01.03 Das weibliche Geschlecht. Das weibliche Geschlecht wird fast immer unter das männliche gestellt. Dies ist kaum anfechtbar. Die Unterstützende und die Mächtigen wenden notfalls die Machtinstrumente an. Es gibt dabei Hierarchien innerhalb des weiblichen Geschlechts.

4.01.03.01 Schönheit und Alter und Gewicht bilden weitere Hierarchien innerhalb des weiblichen Geschlechts.

4.01.03.02 Viele männliche Geschlechtspartner verringern den hierarchischen Status der Frauen allgemein.

4.01.03.03 Alle sonst geltenden hierarchischen Merkmale bilden Hierarchien innerhalb des weiblichen Geschlechts.

4.01.04 Das männliche Geschlecht.
Für das männliche Geschlecht gilt die Hierarchie nach Aussehen weniger. Das weibliche Geschlecht hat nicht dieselben hierarchischen Merkmale wie diejenigen, die innerhalb männlichen Hierarchie die Mächtigen sind und werden daher als unter der männlichen Hierarchie stehend angesehen.

4.01.04.01 Die anderen hierarchischen Merkmale gelten innerhalb des männlichen Geschlechts. Das männliche Geschlecht wird immer hierarchisch über das weibliche gestellt. Dies ist kaum anfechtbar. Die Unterstützende und die Mächtigen wenden notfalls die Machtinstrumente an.

4.01.04.02 Das männliche Geschlecht trägt untereinander hierarchische Kämpfe aus.
Die Hierarchie innerhalb des männlichen Geschlechts wird durch diese Merkmale bestimmt: Körperliche Kraft, finanzielle Macht, Waffenbesitz, Statussymbole und politische Macht. Erfolg bei den Frauen und die Anzahl der Geschlechtspartnerinnen.

4.01.04.03 Viele weibliche Geschlechtspartnerinnen erhöhen den hierarchischen Status der Männer.

4.01.05 Die sexuelle Orientierung. Homosexualität und Transgender ist ein Diskriminierungsmerkmal und wird in der Hierarchie den heterosexuellen unter geordnet. Homosexuelle Männer stehen hierarchisch höher als homosexuelle Frauen und als heterosexuelle Frauen.

4.2 Verleugnung und Anerkennung von Hierarchien.

4.2.1 Verleugnete Hierarchien. Die Hierarchien werden oft absolut geleugnet, da sie oftmals den Verfassungen und international anerkannten Grundsätzen, wie den „Menschenrechten“ widersprechen.
Die Hierarchien sind jedoch überall sichtbar und werden umgesetzt. Notfalls werden Machtinstrumente eingesetzt.

4.2.2 Anerkannte Hierarchien. Wenn die Hierarchien in der Gesellschaft besonders stark werden, wird auch offen darüber gesprochen und sie werden nicht geleugnet. Sie werden dann in Regelwerken, Gesetzen, Ideologien, Traditionen und religiösen Systemen zementiert.

4.3 Autoritäten. Autoritäten sind die Mächtigen. Sie erteilen sich selbst Unfehlbarkeit. Ihre Befehle müssen von den Diskriminierten eingehalten werden und als Recht anerkannt werden. Die Einsetzung der Machtinstrumente muss von den Diskriminierten daher als Recht anerkannt werden. Dies wird auch von den Unterstützenden durchgesetzt.

5. Die Unterstützenden.
Die Unterstützenden der Mächtigen können selbst zu den Mächtigen gehören, es gehören aber auch Diskriminierte zu ihnen. Die Unterstützenden respektieren die Dominanz der Mächtigen und verteidigen sie. Sie sympathisieren mit den Mächtigen, um an der Macht teil zu haben, oder sie sind von den Mächtigen abhängig.
Wenn es Mächtige sind, so ist das Solidarität mit Gleichen, die von denselben Diskriminierungssystemen profitieren. Mächtige sind untereinander solidarisch.
Wenn es selbst Diskriminierte sind, verachten sie selbst andere Diskriminierte, die dieselben Merkmale wie sie selbst aufweisen.
Die Unterstützenden erkennen die Hierarchien nach den Merkmalen an und erachten sie als richtig, auch wenn sie selbst Diskriminierte sind. Sie nehmen die Meinungen der Mächtigen als ihre eigenen an.
Diskriminierte können untereinander unsolidarisch sein.
Untereinander solidarische Diskriminierte sind keine Unterstützenden. Das ganze System der Diskriminierung kann nur durch die Unterstützenden aufrechterhalten werden.

6. Die Machtinstrumente.

Die Machtinstrumente werden angewendet, um den Machterhalt für den Mächtigen zu sichern und ihren Status zu erhalten.

6.01 Die Merkmale der Diskriminierten werden als minderwertig bezeichnet.
Die Diskriminierten werden nicht belehrt, sich an zu passen, denn das geht nicht. Sie werden aber dafür kritisiert, dass sie sich nicht anpassen, als könnten sie sich anpassen. Die Diskriminierten sollen anerkennen, dass die Mächtigeren, höherwertigere Wesen sind in Bezug auf alle anderen hierarchisch höher angesehenen Merkmale.

6.02 Gewalt. Die Macht der Mächtigen wird ständig durch Gewaltakte demonstriert, die die Mächtigen den Diskriminierten gegenüber ausführen.

6.03 Waffengewalt. Kriegerische Angriffe durch Waffen gegen Diskriminierte.

6.04 Der Körper. Gewalt gegenüber dem Körper der Diskriminierten.

6.04.01 Kein Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper.

6.04.02 Vorschriften und Regeln für den menschlichen Körper ausschließlich für Diskriminierte, die von den Mächtigen gemacht werden.

6.04.03 Eingriffe und Eindringen in den Körper der Diskriminierten, erniedrigen und Machtausübung über die Körper der Diskriminierten.

6.04.04 Sexuelle Gewalt.

6.04.05 Folter.

6.04.06 Medizinische Machtausübung durch unfreiwillige medizinische Eingriffe oder unterlassene Hilfeleistung.

6.04.07 Fortpflanzung.
6.04.07.01 Fortpflanzungszwang:
Verhütungsregelungen, die Verhütungen, Abtreibungen und Selbstschutz verhindern sollen. Tolerierte und erlaubte Vergewaltigungen.
Die Merkmale der Mächtigen sollen mit Gewalt durch gesetzt werden.
6.04.07.02 Fortpflanzungsverhinderung: Ausrottung von Diskriminierten mit bestimmten Merkmalen durch Zwangssterilisation und Massenmord. Beschränkungsgesetze für die Anzahl ihrer Kinder. Die Merkmale der Diskriminierten sollen mit Gewalt ausgerottet werden.

6.04.08 Selbstbestimmte und nicht selbst gewählte Partnerschaft. Zwangsverheiratungen.

6.04.09 Abwertung körperlicher Merkmale, die hierarchisch niedriger angesehen werden.

6.04.10 Der Körper der Diskriminierten wird den Mächtigen und Unterstützenden zur Belustigung zur Schau gestellt.

6.04.11 Entstellungen des Körpers der Diskriminierten werden als Strafen eingesetzt.

6.04.12 Der Körper der Diskriminierten wird wie Eigentum der Mächtigen gehandelt.

6.04.13 Der Körper der Diskriminierten dient den anderen zur Lustbefriedigung oder zum Ausleben von Gewalt.

6.04.14 Mord Die Diskriminierten werden aufgrund ihrer Merkmale ermordet. Ob mit oder ohne Anlass spielt keine Rolle.

6.04.15 Das Aussehen der Diskriminierten.
Schönheit. Schönheitsideale werden von den Mächtigen festgelegt. Sie werden sehr stark von den hierarchischen Merkmalen mitbestimmt, aber nicht ausschließlich. Stark diskriminierte können einen höheren Status in der Schönheit haben, als andere Diskriminierte und so in der Hierarchie aufsteigen. Diskriminierte mit hoher Schönheit werden aber auch schnell Opfer von Ausbeutung ihres Körpers.

6.04.16 Der Körper der diskriminierten kann verstümmelt werden. Genitalverstümmelungen.
Veränderungen des Körpers zur Anzeige des Status der Diskriminierten, wie Sklavenringe oder Tätowierungen oder Ähnliches.

6.05 Die Finanziellen Mittel. Die Mächtigen haben das Geld und können so die Macht aus üben. Die Diskriminierten erhalten weniger finanzielle und materielle Mittel. Die Diskriminierten haben kein Geld und können sich gegen die Übergriffe der Mächtigen nicht wehren. Die Unterstützenden dienen den Mächtigen mit dem Geld, weil sie oft finanziell von dem Mächtigen abhängig sind.

6.06 Nahrung. Den Diskriminierten wird schlechtere Nahrung und weniger Nahrung zu geteilt.

6.07 Die Religion. Diskriminierung wird oft in religiösen Systemen eingeschlossen. Dies ist Gottesmissbrauch. Die Religion festigt die Hierarchie und die Dominanz des Mächtigen, indem gesagt wird, sie käme von Gottheiten. Der Respekt vor den Gottheiten erhält so die Hierarchie und die Diskriminierung für tausende von Jahren und verfestigt diese. Diese Hierarchien wird durch Angst vor jenseitigen Höllenstrafen für unerwünschtes Verhalten oder Belohnungssysteme für erwünschtes Verhalten gefestigt.

6.08 Die Regeln. Für die Diskriminierten gelten andere Regeln, als für die Mächtigen. Das sind unausgesprochene Gesetze und Regeln und offiziell geltende Gesetzgebung.

6.09 Sozialer Umgang. Ignoranz und Nichtbeachtung. Die Diskriminierten werden oft behandelt, als wären sie gar nicht da. Wenn sie wahrgenommen werden, werden die Machtinstrumente eingesetzt.

6.10 Grenzen. Die Grenzen der Diskriminierten aller Art, werden von den Mächtigen und den Unterstützenden ständig überschritten. Dies sind räumliche Territorien. Z. B. Häuser und Grundstücke, sowie Landesgrenzen oder der Körper. Es werden kriegerische oder gewaltsame Mittel und andere Machtinstrumente angewendet.

6.11 Örtliche Ausgrenzungen. Diskriminierte werden auf bestimmte Gebiete reduziert, in denen sie in bestimmten Gesellschaften wohnen müssen. Ghettos und Reservate. Diese Gebiete werden zur Vertuschung der Machtausübung immer wieder mit einem neuen Namen ausgestatten, weil in der Vergangenheit solche Maßnahmen geächtet wurden.

6.12 Bewegungsfreiheit. Den Diskriminierten werden oft bestimmte Verkehrsmittel verweigert.
Ihnen werden spezielle Verkehrsmittel zugewiesen.

6.12.01 Verbotene und gefährliche Orte. Die Diskriminierten meiden von selbst bestimmte Orte, weil sie dort mit den Machtinstrumenten konfrontiert werden, wie z.B. Gewaltanwendung und Belästigungen.

6.12.02 Gefangennahme der Diskriminierten in Gefängnisse, Lager oder für sie spezialisierte medizinische Einrichtungen, wie Psychiatrien oder Behinderteneinrichtungen, durch die Mächtigen. Dies passiert immer dann, wenn der Hass auf die Diskriminierten größer wird oder die Verteilungskämpfe innerhalb einer Gesellschaft.
Auch politisch unliebsame Meinungen, die gegen die Meinungen der Mächtigen sind, werden so bestraft.

6.13 Soziale Ausgrenzung. Mit den Diskriminierten wird nicht gesprochen oder sozial um gegangen. Sie werden ignoriert. Ihre Argumente, Ansichten und Meinungen werden ignoriert, als falsch bezeichnet oder ins Lächerliche gezogen.

6.14 Politische Macht und Teilhabe. Den Diskriminierten wird die Teilhabe an der politischen Macht verwehrt. Sie werden am Aufstieg gehindert.

6.15 Justiz. Die Justiz urteilt nach den hierarchischen Merkmalen der Diskriminierten und gibt den Mächtigen das Recht und den Diskriminierten die Schuld.

6.16 Die Beweislast liegt bei den Diskriminierten. Was sie nicht beweisen können, gilt als unwahr. Alles was die Diskriminierten sagen wird grundsätzlich angezweifelt. Die Beweise der Diskriminierten werden ebenso angezweifelt und es wird gesagt, sie hätten sie selbst gemacht also als Betrug behandelt.

6.17 Arbeit. Wirtschaftliche Macht und Teilhabe.

6.17.1 Die Diskriminierten bekommen andere Arbeit.

6.17.2 Die Arbeit der Diskriminierten wird als minderwertig eingestuft.

6.17.3 Die Diskriminierten bekommen für gleiche Arbeit weniger Geld. Die Diskriminierten werden für dieselbe Arbeit schlechter bezahlt als die Mächtigen.

6.17.4 Die Diskriminierten werden zu niedrigeren Arbeiten eingesetzt, die die Mächtigen nicht machen wollen.

6.17.5 Die Diskriminierten werden die Dienerschaft der Mächtigen.

6.17.6 Die Diskriminierten werden gezwungen jede Arbeit an zu nehmen.

6.17.7 Die Diskriminierten werden zu Zwangsarbeit gezwungen.

6.17.8 Die Diskriminierten sind die ersten, die arbeitslos werden und die letzten, die eingestellt werden.

6.17.9 Die Geschäfte der Diskriminierten werden boykottiert. Dort wird nicht gekauft.

6.18 Familie. Die Diskriminierten haben in der Familie einen niedrigeren Stellenwert. Sie haben weniger Rechte und erhalten oft weniger Erbe. Sie erhalten weniger finanzielle und materielle Zuwendung. Sie müssen den anderen Familienmitgliedern mehr dienen als die Mächtigen. An den Diskriminierten hängt mehr Familienarbeit. Mächtigen Familienmitgliedern wird Vormundschaft oder rechtliche Macht über die Diskriminierten zu geteilt.

6.19 Eigentum. Enteignungen, Diebstähle, Raub, niedrigere Finanzmittelzuteilungen werden von den Mächtigen an den Diskriminierten begangen. Die Diskriminierten bekommen keine Hilfe bei den Mächtigen und den Unterstützenden.

6.20 Kleidung. Für die Diskriminierten gelten andere Regeln für Kleidung, wie für die Mächtigen. Dies passiert öfters bei Geschlechterdiskriminierung, als für die anderen hierarchischen Merkmale.

6.21 Zeit. Die Zeit der Diskriminierten wird von den Mächtigen beansprucht, so dass sie nichts an den Machtverhältnissen ändern können. Sie kommen nicht zum Nachdenken oder sich zu organisieren.

6.22 Psychische Gewalt.

6.20.01 Emotionale Gewalt

6.20.02 Vernachlässigung

6.23 Belästigungen. Die Diskriminierten werden von den Mächtigen und den Unterstützenden belästigt und beleidigt. Dies sind sexuelle Belästigungen, Stalking oder Hassreden. Die Mächtigen und die Unterstützenden verhindern, dass die Diskriminierten rechtliche Schritte gegen dieses Handeln anwenden können.

6.24 Abwertung. Die Merkmale der Diskriminierten werden als hierarchisch niedrig stehend behandelt. Dies wirkt sich auf das ganze Dasein der Diskriminierten aus. Alle ihre Belange werden ebenfalls als unwichtig und niedrig stehen behandelt.
Die Belange und Probleme der Diskriminierten gelten als unwichtig und nebensächlich. Sie werden verspottet und lächerlich gemacht.

6.25 Verachtung. Den Merkmalen der Diskriminierten wird Verachtung entgegen gebracht. Dies wirkt sich auf die gesamte Person der Diskriminierten aus und auf ihre Handlungen, Werke und Ansichten usw.

6.26 Verleugnung.

6.26.1 Die Diskriminierung wird verleugnet.

6.26.2 Die Verbrechen, die an den Diskriminierten begangen werden, ihre Wunden und nachweisbaren Verletzungen werden komplett verleugnet und als unwahr bezeichnet.

6.27 Die Schuld.

6.27.1 Die Schuld an den Problemen der Diskriminierten wird immer den Diskriminierten selbst gegeben. Dafür werden Ideologien, Regeln und religiöse und esoterische Systeme geschaffen, um dies zu rechtfertigen.

6.27.2 Die Diskriminierten haben immer die Schuld. Die Schuld wird über die Hierarchie vergeben. Dabei spielen Tatsachen, Zeugen und Beweise keine Rolle. Dies wird grundsätzlich geleugnet. Stattdessen werden die haarsträubendsten Argumente gegen die Diskriminierten angewendet. Unterstützende und Mächtige setzen die Machtinstrumente ein, um dies durch zu setzten.

6.27.3 Die Diskriminierten sind Sündenböcke für die Verbrechen der Mächtigen. Diese werden den Diskriminierten angehängt.

6.28 Die Scham. Probleme der Diskriminierten werden behandelt, dass die Diskriminierten sich für ihre Probleme schämen und ihnen selbst die Schuld dafür gegeben wird. Dadurch sprechen die Diskriminierten die Probleme nicht an und sie werden besser vertuscht.

6.29 Verharmlosung. Die Verbrechen, die an den Diskriminierten begangen werden, ihre Wunden und nachweisbaren Verletzungen werden verharmlost und klein geredet oder als übertrieben und erfunden bezeichnet.

6.30 Lächerlichmachung und Verspottung. Merkmale der Diskriminierten werden als unwert, lächerlich, minderwertig und schwach verspottet. Argumente und Meinungen, sowie Probleme der Diskriminierten werden ebenso behandelt. Das Leiden der Diskriminierten wird verspottet.

6.31 Information. Kontrolle von Informationen. Die Information wird von den Mächtigen verbreitet. Gegendarstellungen gibt es nicht. Die Seite der Diskriminierten wird nicht dargestellt, sondern die Seite der Mächtigen. Die Information wird als neutral getarnt. Weitere Methoden der Informationskontrolle sind religiöse und ideologische Systeme, Tradition und Verhinderung von Bildung und politischer und sozialer Macht.

6.32 Propaganda und Erniedrigung. Falschdarstellungen der Diskriminierten in den Medien ist an der Tagesordnung.

6.32.1 Diskriminierte werden in erniedrigender Weise in den Medien dargestellt, z.B. durch Nacktheit oder in schlechten Situationen, mit Grimassen oder in peinlichen Situationen.

6.33 Vorurteile über die Diskriminierten werden geschürt.

6.34 Klischees, Karikaturen über die Diskriminierten werden verbreitet.

6.35 Meinungsmanipulation. Kontrolle der Medien und des gesellschaftlichen Konsens. Ligitation PR. Bewusstseinskontrolle und psychologische Tricks. Berichterstattung im Sinne der Mächtigen. Mind-Control für Gesellschaften. All das wird sich als „neutral“ tarnen.

6.36 Umbenennung. Dinge, die die Gesellschaft als Fehler oder Verbrechen erkannt haben und daher in der Vergangenheit geächtet wurden, bekommen neue Namen und können so wiederholt werden. Z.B. Das Bauen von Internierungslagern, Sklaverei, Prostitution, Zwangsarbeit, Ghettoisierung.

6.37 Argumente und Gründe. Es werden immer wichtige Gründe genannt und Werte aufgeführt, die das Handeln der Mächtigen gegen die Diskriminierten rechtfertigen sollen und als unbedingt notwendig und alternativlos bezeichnen. Damit werden alle dazu gebracht, die Diskriminierung aufrecht zu erhalten.

6.38 Deutungshoheit und Recht haben immer die Mächtigen. Andere Mächtige und Unterstützende stimmen ihnen zu. Das kann bis zur Falschberechnung mathematischer Aufgaben gehen, die mit jedem Taschenrechner widerlegt werden könnten. Es gilt die Lösung der Mächtigen und danach wird weiter gehandelt. So entstehen Fehler und enorme Schäden.

6.39 Werte. Die Diskriminierung und ihre Mechanismen werden als allgemein geltende Werte anerkannt. Die Mächtigen und die Unterstützenden werden diese durchsetzen mit Hilfe der Machtinstrumente.

6.40 Bevorzugung. Die Mächtigen werden immer bevorzugt. Sie bekommen die vorderen Plätze, die besseren Positionen und kommen als erste dran, wenn es eine Warteliste gibt. Das Gegenteil gilt für die Diskriminierten.

6.41 Wichtigkeit. Die Beiträge der Mächtigen gelten als wichtig, die Aufgaben und Beiträge der Diskriminierten als unwichtig. Z.B: Kinder aufziehen.

6.42 Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit, Selbstwert. Die Mächtigen sind selbstsicher und Selbstbewusst. Ihnen wird von anderen Mächtigen und Unterstützenden Recht gegeben. Die Diskriminierten werden in ihrem Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit und in ihrem Selbstwert angegriffen. Sie werden verunsichert und ihren Glauben an sich selbst zu zerstört. Dies wird durch die Unterstützenden bestätigt.

6.43 Anhörung und Diskreditierung.

6.43.1 Den Diskriminierten wird nicht zu gehört. Sie werden von den Mächtigen übertönt. Die Unterstützenden fördern dies durch ihr Verhalten. Sie ignorieren die Worte der Diskriminierten.

6.43.2 Die Meinung der Diskriminierten wird immer als falsch bezeichnet. Ihnen wird immer widersprochen. Die Mächtigen belehren die Diskriminierten, dass ihre Meinung die Richtige sei und die Diskriminierten haben sie zu erlernen. Ansonsten werden die Machtinstrumente eingesetzt. Die Unterstützenden helfen dabei.

6.43.3 Die Worte der Diskriminierten werden unterbrochen oder nicht gehört. Die Inhalte ihrer Sätze werden verdreht oder verleugnet. Es wird den Diskriminierten gesagt, dass all ihre Worte falsch sind und die Mächtigen bringen ihnen ihre Version bei und dies auch mit allen ihren Machtinstrumenten. Die Unterstützenden helfen dabei.

6.05 Das Wissen der Diskriminierten wird als falsch bezeichnet. Die Mächtigen belehren die Diskriminierten, dass das Wissen der Mächtigen das Richtige ist und die Diskriminierten haben sie zu erlernen. Wenn die Diskriminierten ihr eigenes Wissen beweisen können, ist das egal und wird einfach nicht beachtet oder als unqualifiziert oder unbeweisbar abgetan. Dabei spielen Tatsachen, Beweise, Fakten, Zeugen und Dokumente überhaupt keine Rolle. Der Mächtige hat das Sagen und sein Wissen ist das, das akzeptiert wird. Dem passen sich alle an, die die Mächtigen als ihnen überlegen oder gleichwertig anerkennen.

6.05.1 Die Diskriminierten erhalten weniger Zugang zu Bildung. Das festigt die Hierarchie der Mächtigen.

6.05.2 Die Intelligenz der Diskriminierten wird aufgrund den Merkmalen ihres hierarchischen Status beurteilt und nicht nach Merkmalen von Intelligenz.

6.05.3 Die Leistungen der Diskriminierten werden aufgrund den Merkmalen ihres hierarchischen Status beurteilt und nicht nach Merkmalen von Qualität.

6.05.4 Fähigkeiten und Können der Diskriminierten werden aufgrund den Merkmalen ihres hierarchischen Status beurteilt und nicht nach Merkmalen Fähigkeiten und Können. Anderenfalls wird behauptet, ihre Werke wären die Werke der Mächtigen.

6.05.5 Geistiges Eigentum und Werke der Diskriminierten. Gelungene und geniale Werke, Patente, Erfindungen, Errungenschaften, Erkenntnisse und Kunstwerke der Diskriminierten werden von den Mächtigen als ihre eigenen gelungenen und genialen Werke, Erfindungen, Patente, Errungenschaften, Erkenntnisse und Kunstwerke bezeichnet. Sie setzten durch, dass alle andere dies an erkennen und vertuschen die Wahrheit über diese Dinge.
Wenn die Urheberschaft durch Diskriminierte nicht vertuscht werden kann, werden die Werke der Diskriminierten als nicht wertvoll eingestuft und zerstört, verlacht oder unterdrückt. Sie werden als schlechte Werke dargestellt. Es spielt keine Rolle, welche Qualität die Werke haben, sie werden nach den Merkmalen der Diskriminierten beurteilt. Die Schöpfer des Werks werden so mit dem Werk gleich gesetzt.

6.06 Strafen. Die Diskriminierten werden von den Mächtigen und den Unterstützenden bestraft, wenn sie sich den Machtmechanismen widersetzten. Für die Diskriminierten gelten andere Strafen als für die Mächtigen.

6.07 Die Erinnerungen der Diskriminierten werden als falsch bezeichnet. Die Mächtigen sagen den Diskriminierten, was wirklich geschah. Die Diskriminierten müssen lernen, ihre Erinnerungen anzupassen und sich so zu erinnern, wie es von den Mächtigen gewünscht ist. Dies ist eine Methode der Bewusstseinskontrolle. Wenn sich die Diskriminierten nicht an der Version des Mächtigen beteiligen, werden sie mit Gewalt dazu gezwungen.

6.08 Die Handlungen der Diskriminierten werden als falsch bezeichnet. Die Diskriminierten müssen so handeln, wie die Mächtigen es wollen. Sie werden darüber belehrt, dass sie ihr Leben falsch leben und immer die falschen Dinge tun. Das sei auch der Grund, warum es den Diskriminierten schlechter geht und sie in der Hierarchie niedriger bewertet werden.
Die Mächtigeren und ihre Unterstützer, die anerkennen, dass die Mächtigen das Sagen haben, werden ihnen dabei helfen, die Diskriminierten von ihren Handlungen ab zu bringen und sie zu ändern. Es werden Gewalt und die Machtinstrumente angewendet.

7. Beeinflussungen Merkmale der Hierarchie können sich gegenseitig beeinflussen. Das eine Merkmal kann ein anderes unwirksam machen oder ausgleichen. Manche Merkmale sind so stark diskriminiert, dass sie nicht mehr ausgeglichen werden können. Je nach Umgebung und Gesellschaft und die Merkmale der Mehrheit oder der Mächtigen.

 

Abschlussgedanken 1 – generell:

  • Das hierarchische System kann bekämpft werden, wenn die Diskriminierten sich solidarisieren und nicht mehr zu Unterstützenden werden. Die Mächtigen werden mit allen Machtinstrumenten und aller Härte versuchen zu verhindern, dass die Diskriminierten dies bemerken. Es wird ihnen jedes Mittel recht sein. Die Unterstützenden brauchen viel Kraft und werden bestraft, wenn sie sich mit den anderen Diskriminierten solidarisieren wollen.
  • Gedanken dieser Art sind von den Mächtigen verboten worden. Sie werden die Wahrheit dieses Textes verleugnen oder andererseits versuchen sich das Urheberrecht daran zu sichern. Das Urheberrecht hat Frau Juliane Arnold. Weiblich. Dunkles Haar. Noch nicht geklärte Ethnie. Wenig finanzielle Mittel.
  • Die Diskriminierten werden aufgefordert, diesen Unsinn zu unterlassen und sich sinnvolleren Tätigkeiten zu zuwenden. Diese Gedanken werden nicht gelesen, wahrgenommen oder gehört, da sie von den Diskriminierten stammen. Diejenigen, die die Mächtigen anerkennen, werden die Diskriminierten davon abhalten, sich mit diesen Gedanken zu beschäftigen. Notfalls mit Anwendung der Machtinstrumente.

Abschlussgedanken 2 – persönlich:

  • Ich stelle fest, meine Probleme sind multikausal und lassen sich nicht auf ein einziges diskriminiertes Merkmal an mir festlegen, sondern an mehreren. Dass ich an Bildung teilhaben konnte ist der Grund, warum ich diesen Text schreiben konnte. Dies könnte zur Aufhebung der Machtverhältnisse führen, weswegen die Machtinstrumente oft mit bedingungsloser Härte eingesetzt werden.

 

© 2016 Autorin: FRAU Juliane Arnold. Staibenäcker 24, 70188 Stuttgart.

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