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Die Bürgermeister*innenwahl in Stuttgart 2020

Seit Wochen hängen in dieser Stadt die Gesichter verschiedener Männer an den Laternenpfählen und eine grüne Frau, Veronika Finke zusammen mit dem Ministerpräsidenten. Wer Frank Nopper ist, wusste ich bisher nicht, nur dass sein Plakat blau und größer ist, als das der anderen. Vor jedem Metallica Video, das ich in letzter Zeit schaute kam mir noch ein SPD Mann, der den Männern hier helfen wird, ihren Arbeitsplatz zu behalten. Auf der Querdenken Demo redete der inzwischen Parteilose Michael Ballweg darüber, dass er das Grundgesetz hoch schätzt. Eine weitere Frau vertritt ein biedres Frauenbild für Kindergärten und Hausfrauentum. Der Nachbar hat ein großes Frank Nopper Plakat im Garagentor. Die Polizei wollte ihn deshalb nicht einweisen lassen, nur mich wegen meinem Antifaschismusplakat im verbotenen Atelier. 

“Entartet” ist meine Kunst in den Augen der Kirche (Sie ist von einer Frau) und verboten wegen den dort nicht verkauften Viren, die breit gestreut werden in den Gotteshäusern der Kirchen. Superspreader katholische Kirche weiterhin am laufen, ist mein Atelier für den einen Besucher, den es vielleicht irgend wann erwartet verboten worden. Flyer auslegen in den verschiedenen Lokalen auch unmöglich, die Kneipe ist zu. Kunstverbot in der Kirchendiktatur Stuttgart, der Pfarrer Predigt: „CDU=Christentum“ die 70 % Andersdenkenden werden nicht Bürgermeisterin, weil sie sich nicht auf eine einigen können. 

Die Droh- bzw. Abzockbriefe aus dem Stuttgarter Rathaus erhielt ich unter Kuhn (Grüne). Mal sehen, was jetzt passiert. 



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