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Der Tod von George Floyd – Rassenunruhen in Amerika

Der Tod von George Floyd hat die ganze Welt erschüttert. Er wurde bei einer Verhaftung in den USA von 3 Polizisten und vor laufender Kamera erstickt. Die amerikanischen Polizisten wußten, was sie tun, sie drückten den Hals des Mannes so lange zu, bis er tot war. Dabei knieten 2 auf seinem Körper einer drückte mit seinem Knie den Hals des schwarzen Mannes zu, bis dieser nicht mehr atmete. Die umstehenden Menschen konnten nicht helfen. Floyd hatte sich zuvor gegen seine Verhaftung gewehrt. Anscheinend wurde er aus seinem Auto heraus gezogen, weil 2 andere Männer ihn beschuldigten, bei ihnen Zigaretten gestohlen zu haben.

Vielleicht handelte es sich um  einen Drogenkonflikt zwischen den Männern. Wir wissen es nicht. Wir sehen nur, wie Floyd auf scheußliche Art hingerichtet wird, als er sich schon lange nicht mehr wehrte und um sein Leben bettelte. Die amerikanische Polizei drückte ihm weiter nur erbarmungslos den Hals zu. Ein Video zu diesen Szenen ging um die Welt. Ein weiteres Video macht in Facebook und Wikileaks auf Instagram die Runde, worauf zu sehen ist, wie ein schwarzes 14 jähriges schwarzes Mädchen von einem weißen Polizisten auf dem Boden hin und her geworfen wird, obwohl es sich schon lange nicht mehr wehrt. Es handelt sich in beiden Fällen um Polizeigewalt in Amerika gegenüber der schwarzen Bevölkerung. Die Brutalität, die in den Videos dokumentiert ist, ist unerträglich. 

Die Videos, besonders die Ermordung Floyds lösen Massenproteste in ganz Amerika aus. Dies war zu erwarten. Es passiert immer wieder brutale rassistische Gewalt in Amerika durch die Polizei, aber auch durch normale Bürger. Erst vor kurzem wurde ein 25 jähriger schwarzer Jogger Ahmad Arber von ein paar weißen gejagt und einfach erschossen. Hier ist ein Explizit als Verdächtiger verhaftet worden. 

Die Vorfälle häufen sich unter der Herrschaft Donald Trumps, der als Rassist bekannt ist. Gegenüber der wütenden schwarzen Bevölkerung hat er nur drohende Worte und eine hochgehaltene Bibel zur Antwort. Er droht mit de Einsatz des Militärs gegen die zurecht wütende schwarze Bevölkerung. Keine Worte zur Beschwichtigung, keine tröstenden Worte für die Angehörigen Floyds, kein Versprechen von Gerechtigkeit und Justiz für die Mörder. Kein Einsehen, etwas gegen Rassenhass und Diskriminierung zu unternehmen. Was Trump unterläßt ist das, was er falsch macht. Durch Nichtstun und der Drohung eines Militäreinsatzes sorgt er nur für eine Eskalation der Gewalt und Wut und zeigt seine Unfähigkeit ein Land weise zu regieren. Wie ein kleiner Junge mit zu viel Macht droht er nur mit seiner Waffe und ist danach hilflos, weil dies nicht umsetzbar ist. Die schwarze Bevölkerung Amerikas ist durch die Coronamaßnahmen seit Monaten belastet und hat viele Tote zu verzeichnen. Das Eingesperrten hat für viele Bevölkerungsgruppen eine Ansteigende Armut unter extremen Stressbedigungen zur Folge. Es war zu erwarten, dass sich die Wut irgend wann entlädt. Donald Trumps extrem ungerechte Politik und ständig geschürter Hass auf die schwarze Rasse, systematische Benachteiligungen sind der Hintergrund und der Nährboden für Rassenproteste. Ein Frieden wäre nur mit weniger Diskriminierung, beschwichtigenden Worten, einer Schlichtung und Gerechtigkeit für Floyd wieder zu erreichen. Donald Trump scheint die Eskalation aber zu wollen. Die häufigen Morde an der schwarzen Bevölkerung müssen gestoppt werden. Hierfür hat Amerika die „Black life matter Bewegung“ ins Leben gerufen. 

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