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Der heilige Gral der Frauen

(Vorabauszug aus meinem Buch: “Artemis, Göttin der Frauen”)

Die rote Göttin („So rot, wie Blut“)

Die rote Göttin ist die Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit. Der menstruierenden Frau wird die Farbe rot zugeordnet. Die reife Frau, die Mutter. Sie ist die Schutzgöttin der Mütter und Schwangeren. Sie ist Göttin der Fruchtbarkeit und des Wachstums und der Tiere. Sie ist die Schöpfergöttin.  

Das Blut der Frauen:

Die Kraft des Erschaffens und die Magie der Frauen liegt in dem monatlichen Blut. Dies ist die Essenz, die die Macht hat, Leben zu erschaffen, das Elixier des Lebens, es kann auf diese Weise genutzt werden und ist daher eine heilige Essenz, wertvoller als jede Weihung es tun könnte.

Es hat die Fähigkeit Menschen zu erschaffen. Der heilige Gral beinhaltet heiliges Blut, das dir ewiges Leben verschafft, indem es dir eine Wiedergeburt ermöglicht und dies ist das heilige Blut, das für euch vergossen wird, von eurer Mutter. Ehrt die Göttin, indem ihr die Wahrheit hierin wider findet.  

Göttinnen der Liebe sind die babylonische Ishtar und die griechische Venus. 

Ishtar wird in moderneren Versionen mit dem Kelch, der das symbolische Menstruationsblut der Frauen beinhaltet dar gestellt. Der Kelch ist das Symbol für die heilige Gebärmutter der Frauen, in der ihre Macht liegt, das neue Leben zu erschaffen. In alten Sumer und Babylon wurde Ishtar mit Löwinnen und Löwen dargestellt. Auf diesen ist sie auch geritten. 

So entstanden Mythen von der Göttin mit dem Kelch, die auf einem Tier reitet. 

Aleister Crowley und Rose Kelly, berühmte Magier aus dem England des 21. Jahrhundert, geben der Göttin die Ehre zurück. Er verwendet in seiner Mystik die Göttin Sumers, also Innana, Ischtar, mit dem Namen „Babalon“ Diese wird von ihm als die Scharlachrote Frau verehrt. Die rote Göttin. Babalon, die Frau mit dem Kelch. Es ist das Blut und die Essenz des Lebens, die sie mit ihren Geliebten teilt. Die Ehre sei der Göttin dafür.

Der Kelchmythos wurde von der Kirche übernommen, auf einmal soll ihr Gott sein Blut geopfert haben, um Leben zu geben. Er musste es jedoch in ein Gefäß gefüllt haben. Die Tempelritter drehten den Göttinenmythos zurecht, wie sie wollten und vermännlichten so das Menstruationsblut. Aus der Gebärmutter ihres männlichen Gottes tropfte jedoch niemals Blut, da er keine hatte und damit kann auch kein Kind geboren werden. Die Eifersucht männlicher Götter hat zum völligen Unverständnis heiliger weiblicher Symbole geführt.”

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